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13. Oktober 2017

Nach Herzinfarkt muss Bypass gelegt werden.

Zur aktuellen Situation um die A-20 erklären die verkehrspolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen:

 Jochen Schulte, SPD: „Es gibt keinen Zweifel daran: Die A20 ist extrem wichtig für die Menschen in unserem Land. Daher muss diese Hauptverkehrsader so schnell wie möglich wieder nutzbar gemacht werden. Damit würde auch die Belastung der Anwohner bald wieder ein Ende haben. Einen Kompromiss bei der Bauqualität darf es jedoch nicht geben. Ein „innovatives“ Bauverfahren, wie man es vor 12 Jahren angewandt hat, scheidet dieses Mal aus. Wir erwarten, dass auch die Bundesregierung ihrer finanziellen Verantwortung zügig nachkommt. Die Koalitionsverhandlungen dürfen keine aufschiebende Wirkung entwickeln.“

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dietmar Eifler ergänzt:

„Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen und der immensen Kosten für die Wiedererrichtung des o. g. Fahrbahnabschnittes ist eine aktuelle Berichterstattung zu Gründen der Fahrbahnabsackungen und den daraus resultierenden verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Einschränkungen notwendig.

Gleichzeitig müssen Maßnahmen getroffen werden, die die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region Vorpommern unterstützen. Hierzu zählt insbesondere die Ausweisung einer Alternativstrecke, die sowohl dem Schwerlast- und Individualverkehr als auch den touristischen Belangen Rechnung trägt. Nach dem „Herzinfarkt“ der A-20 muss jetzt schnell ein Bypass gelegt werden. Dass dies für einige Menschen auch eine Mehrbelastung durch mehr Verkehr in ihrem Ort bedeutet, ist nicht schön, aber in dieser Situation einfach nicht zu ändern.“

Auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion werden die Koalitionsfraktionen in der kommenden Landtagswoche einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag einbringen.
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