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29. September 2017

Verlegung der Produktion des Rügener Badejungen vernichtet ohne Not etliche Arbeitsplätze

Thomas Krüger: Deutsches Milchkontor praktiziert verantwortungslosen Kapitalismus alter Schule

Zur Entscheidung des Aufsichtsrates des Deutschen Milchkontors (DMK), den Camembert „Rügener Badejunge“ künftig nicht mehr auf der Insel Rügen zu produzieren, erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Krüger:

„Ich bin sehr enttäuscht, dass das DMK offenbar aus reinem Konkurrenzdenken etliche Arbeitsplätze in der Insel-Käserei selbst und bei Dienstleistern und Zulieferern vernichtet, obwohl es ernstzunehmende Interessenten gibt, die die Käserei zu einem marktgerechten Preis übernehmen würden.

Das DMK will offenbar auf dem Rücken der Beschäftigten der Käserei die berechtigten Forderungen der Milchbauern nach zumindest kostendeckenden Preisen für Rohmilch abschmettern und einen Präzedenzfall schaffen. Motto: Wir produzieren dort, wo wir die billigste Milch bekommen oder die niedrigsten Löhne zahlen müssen. Die Milchbauern und Beschäftigten – nicht nur die in M-V - auf diese Weise unter Druck zu setzen, ist in meinen Augen gewissenloser Kapitalismus alter Schule - bar jeder sozialen Verantwortung.

Ich fordere das DMK auf, die Entscheidung noch einmal zu überdenken und den ernstzunehmenden Kaufinteressenten für die Käserei und die Marke eine Chance zu geben. Den Rügener Badejungen künftig in Thüringen zu produzieren, wäre nicht nur Täuschung des Kunden, sondern auch die Wegnahme eines Stückes Identität weit über die Insel Rügen hinaus.“
  • Fraktionsvorsitzender
  • Sprecher für Medienpolitik
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