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06. April 2017

Entwicklung am Bodenmarkt bereitet Sorge

Zur Forderung der Linken nach einer gerechten Bodenpolitik in Mecklenburg-Vorpommern erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Elisabeth Aßmann:

„Es war einer der Fehler der deutschen Einheit, den wertvollen Grund und Boden mit Gewalt zu privatisieren und ihn damit zu einem Spekulationsobjekt zu machen. Für die Abwicklung der BVVG-Flächen hätten wir uns bereits ganz am Anfang eine Übertragung an das Land Mecklenburg-Vorpommern gewünscht, um eine vielfältig strukturierte, nachhaltig wirtschaftende, ressourcenschonende und regional verankerte Landwirtschaft mit langfristigen Pachtverträgen zu unterstützen. Es gehört zu unserem sozialdemokratischen Selbstverständnis, dass wir ein breit gestreutes Eigentum wollen.“

Aßmann weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im Landwirtschaftsministerium bereits an einem Referentenentwurf zur Agrarstruktursicherung gearbeitet werde. In vielen Beratungsrunden auf verschiedenen Ebenen werde allerdings deutlich, dass es sich bei den Veränderungen der Agrarstrukturen und den Eigentumsverschiebungen um ein sehr komplexes Feld handele, so Aßmann abschließend.
  • Vorsitzende des Agrarausschusses
  • Sprecherin für Agrarpolitik, Kleingartenpolitik, Tierschutzpolitik, Umweltpolitik
  • Petitionsausschuss, Agrarausschuss
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  • Telefon: 0385 525 2337
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