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17. März 2017

Überholte Rollenbilder sorgen nach wie vor für Lohnungleichheit

Nadine Julitz: Bei der Bezahlung darf das Geschlecht keine Rolle spielen!


Anlässlich des morgigen Equal-Pay-Days erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nadine Julitz:

„Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Der Equal-Pay-Day führt uns das vor Augen. Er symbolisiert den Zeitraum, den Frauen länger arbeiten müssen, um genauso viel zu verdienen wie Männer im Vorjahr. Die ersten 77 Tage dieses Jahres haben die Frauen mal wieder umsonst gearbeitet.“

Eine Ursache dafür sieht Julitz in der überholten Rollenverteilung. Demnach werden in von Frauen dominierten Berufen oft niedrige Löhne gezahlt.

„Es kann doch nicht sein, dass wir zwar erkennen, wie wichtig uns zum Beispiel Erzieherinnen oder Alten- und Krankenpflegerinnen sind – gleichzeitig verweigern wir ihnen aber die Anerkennung durch eine angemessene Bezahlung“, so Julitz.

Doch auch dort wo Frauen mit gleicher Leistung in gleicher Stellung wie ihre männlichen Kollegen arbeiteten, bleibe eine deutliche Lohnlücke von 7 Prozent, stellt die gleichstellungspolitische Sprecherin fest. Das sei nicht hinnehmbar. Das von Familienministerin Manuela Schwesig auf den Weg gebrachte Lohngleichheitsgesetz sei ein erster und wichtiger Schritt, um die Benachteiligung von Frauen bei der Bezahlung endlich zu beseitigen, so Nadine Julitz abschließend.
  • Sprecherin für Gleichstellungspolitik, Integrations- und Migrationspolitik, Kulturpolitik
  • Bildung und Soziales
  • E-Mail
  • Telefon: 0385 525 2324
  • Telefax: 0385 525 2343
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