SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
Jörg Heydorn: Alleinerziehende, Geringqualifizierte und kinderreiche Familien besonders betroffen

Anlässlich des heute von der Arbeiterwohlfahrt Mecklenburg-Vorpommern vorgestellten Forschungsberichts zu den Aspekten der Armut im Land erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Heydorn:

„Armutsbekämpfung ist in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor eine wichtige Aufgabe. Das macht auch der heute von der AWO vorgestellte Forschungsbericht zur Armut deutlich. Nimmt man als Armutsindikator die relative Einkommensarmut gemessen am durchschnittlichen Landeseinkommen, dann gelten 13,5 Prozent der Bevölkerung als arm (Stand 2013). Davon sind am stärksten Alleinerziehende, Arbeitssuchende, Geringqualifizierte, Familien mit mehr als 2 Kindern und zunehmend ältere Menschen betroffen.

Wahr ist aber auch, dass sich Armut nicht allein am Einkommen bemisst, sondern auch wesentlich vom Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe abhängt. Zudem zeigt der Bericht, dass sich viele von Armut betroffene Menschen ehrenamtlich engagieren und damit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Für die SPD-Fraktion gilt weiterhin, mit unterschiedlichsten Maßnahmen die Armut in unserem Land zu bekämpfen. Mit dem kontinuierlichen Abbau der Arbeitslosigkeit, der Einführung des Mindestlohns, dem Kita-Ausbau, der Stärkung der Bildung und der Unterstützung des Ehrenamts sind schon einige Schritte erfolgreich gegangen. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen. Geld allein macht noch lange nicht reich. Erst im Zusammenspiel mit gesellschaftlicher Teilhabe wird Armut verhindert.“

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