Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
21. Juni 2007

Courage und Engagement machen Günther Hoffmann zu einem würdigen Preisträger

SPD-Landtagsfraktion verlieh heute zum zweiten Mal den „Johannes-Stelling-Preis“
Auf einer feierlichen Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion, an der auch der Sozialminister Mecklenburg-Vorpommerns, Erwin Sellering und weitere Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion sowie Gäste teilnahmen, wurde heute das zweite Mal der „Johannes-Stelling-Preis“ der SPD-Landtagsfraktion übergeben. Preisträger 2007 ist - nach Fritz Kalf im Jahr 2006 - Günther Hoffmann. Der Aktivist von „Bunt statt Braun“, arbeitete bei diversen Trägern gegen rechte Strukturen, war Leiter der CIVITAS-Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus in Anklam und gilt als Vorkämpfer gegen die verbreitete Ignoranz der Gesellschaft in Sachen Rechtsextremismus.
SPD-Fraktionsvorsitzender Volker Schlotmann hob in seiner Laudatio den besonderen Mut Günther Hoffmanns hervor, den auch persönliche und politische Diffamierungen nicht davon abhielten, mit seinen Anstrengungen fortzufahren. Es sei erfreulich, dass sich Hoffmann mit seinen Ideen und Analysen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus inzwischen in größeren Kreisen Gehör verschaffen konnte. Hoffmann ist zurzeit Mitarbeiter im Zentrum Demokratische Kultur Berlin mit Schwerpunkt Mecklenburg-Vorpommern.
Mit der Verleihung des „Johannes-Stelling-Preises“ möchte die SPD-Landtagsfraktion an das Wirken des von den Nazis ermordeten ehemaligen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Johannes Stelling (1877–1933) erinnern sowie Bürgern und Institutionen des Landes für ihr couragiertes Verhalten und bürgerliches Engagement würdevoll danken. Erster Preisträger des Johannes-Stelling-Preises war der im November 2006 verstorbene Fritz Kalf. Kalf hatte sich durch sein couragiertes Auftreten gegen Neonazis in der Gemeinde Gägelow einen Namen gemacht.