Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
31. Mai 2005

Demografischer Wandel eröffnet Chancen für Mecklenburg-Vorpommern

Mit zielgerichteten Angeboten in Medizin, Rehabilitation und Gesundheitstourismus ältere Menschen gewinnen
Anlässlich der Tagung des 4. Altenparlaments von Mecklenburg-Vorpommern hat der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann, heute ein Grußwort gehalten. Schlotmann verwies darin auf die Rolle älterer Menschen in unserer Gesellschaft, die immer wichtiger werde. Bereits 2010 werde ein Viertel der Bevölkerung 60 Jahre oder älter sein.
„Wir müssen eine Gesellschaft gestalten, in der viele Aufgaben neu verteilt und Chancen und Risiken gerecht verteilt werden. Ein entscheidender Aspekt ist für uns deshalb der Zusammenhalt der Generationen“, sagte der Fraktionsvorsitzende.Männer und Frauen seien im dritten Lebensalter oft körperlich und geistig fit; oftmals mehr als Jüngere. Es sei ein selbstständiger Lebensabschnitt, der neue Chancen für ein aktives Leben in der, mit der und für die Gesellschaft biete. Die meisten wollten auch jetzt noch etwas leisten und die allermeisten könnten das auch. Es gehe darum, Wissen, Können und Erfahrung zu vermitteln und sie anderen nutzbar zu machen, so Schlotmann.
„Wir brauchen deshalb gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die einen respektvollen und solidarischen Umgang der Generationen miteinander stärken. Wir brauchen ein neues Leitbild vom höheren Lebensalter als einer Zeit mit Stärken, mit Aktivität und mit Verantwortung. Wir brauchen ein Leitbild für eine Gesellschaft des längeren Lebens“, sagte Schlotmann. Der Fraktionsvorsitzende betonte, dass der demografische Wandel Mecklenburg-Vorpommern mit seiner einzigartigen Natur und seinem medizinischen Know-how große wirtschaftliche Chancen eröffne.
Volker Schlotmann: „Die Gesundheitswirtschaft wird eine der Schlüsselbranchen der Zukunft sein. Unser Ziel ist es, Mecklenburg-Vorpommern zum Gesundheitsland Nummer 1 in Deutschland zu entwickeln. Dazu müssen wir mit zielgerichteten Angeboten in den Bereichen Medizin, Rehabilitation und Gesundheitstourismus gerade ältere Menschen gewinnen – als Patienten, Touristen und als neue Einwohner unseres Landes“.