Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
07. August 2003

Die bisherige Form der Pflegeversicherung sei "nicht gerecht".

Arm und Reich bekämen gleichermaßen Leistungen -Deshalb plädiert Heydorn dafür, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen.
Der Vorstoß von Bündnis 90/Die Grünen im Bund für eine radikale Reform der Pflegeversicherung ist ein Schritt in die richtige Richtung, sagte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Heydorn.
Die bisherige Form der Pflegeversicherung sei "nicht gerecht". Arm und Reich bekämen gleichermaßen Leistungen. Deshalb plädiert Heydorn dafür, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen.
Künftig sollten auch Erbschaften, Zins- und Mieteinkünfte bei der Gewährung staatlicher Pflegeleistungen mit berücksichtigt werden. Bisher sei es so, dass große Vermögen nicht herangezogen würden. Die Pflegeversicherung in ihrer jetzigen Form schleppt nach Ansicht von Heydorn von Anfang an Probleme mit sich herum.
Dazu gehörten die rückläufige Bevölkerungs-entwicklung und der immer größer werdende Anteil älterer Menschen nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Probleme seien aber schon zur Entstehung 1994 bekannt gewesen, sagte Heydorn
  • Sprecher für Senioren- und Sozialpolitik
  • Wirtschaftsausschuss, Sozialausschuss