Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
05. Januar 2015

Die Menschen in M-V profitieren von Beschlüssen zum Mindestlohn und zur Rente

Jörg Heydorn: Gute Zwischenbilanz der Großen Koalition im Bund

Die SPD-Landtagsfraktion hatte heute auf ihrer Klausurtagung Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zu Gast, die über die Ein-Jahres-Bilanz der Bundesregierung informierte. Zu den Auswirkungen für Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Mindestlohn und Rente erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Heydorn:


„Viele Menschen in unserem Land profitieren direkt von den Beschlüssen der Großen Koalition auf Bundesebene. Am augenfälligsten ist das bei der Einführung des Mindestlohns zum 1. Januar. Dadurch werden allein in Mecklenburg-Vorpommern rund 72.500 Vollzeitbeschäftigte bessergestellt. Das ist jede/r fünfte Arbeitnehmer/in. Die dringend notwendige Erhöhung des Lohnniveaus in MV wird zudem auch die Lohnspirale in Gang setzen und zu einem Gehaltsplus bei vielen weiteren Beschäftigte führen.

Auch bei der Rente sind in Berlin wichtige Entscheidungen getroffen worden. So besteht nunmehr die Möglichkeit mit 45 Versicherungsjahren zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente zu gehen. Davon profitieren bundesweit 200.000 Menschen. Außerdem erhöht sich mit der Mütterrente für vor 1992 Kinder geborene Kinder die monatliche Rente in den neuen Ländern um bis zu 26,39 Euro pro Kind.

Eine Baustelle bleibt hingegen die Rentenangleichung zwischen Ost und West. Für die SPD-Landtagsfraktion sind die bestehenden Unterschiede 25 Jahre nach der Wende ein großes Ärgernis. Wir werden uns deshalb gemeinsam mit Manuela Schwesig weiterhin für ein bundesweit einheitliches Rentensystem einsetzen."

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