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16. März 2018

Eine Brücke macht längst noch keinen Zugverkehr

Anlässlich der Debatte über die Verkehrsprobleme auf der Insel Usedom erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jochen Schulte:

 „Immer wieder wird der Ruf nach einer Wiederbelegung der Bahnverbindung über die Karniner Brücke laut. Aber ich sage ganz deutlich: Die Linke betreibt Augenwischerei, wenn sie den Leuten einredet, es reiche aus, für eine Million Euro eine Vorentwurfsplanung in Auftrag zu geben. Selbst wenn anschließend der Bund – wozu es keine Neigung gibt - rund 100 Millionen Euro in den Bau und die Gleisanbindung investiert, fährt noch lange kein einziger Zug. Es gibt nämlich keinen Betreiber, der dort auf eigene Kosten eine Verbindung anbieten wird. Bezahlen müsste das Land – Jahr für Jahr. Doch selbst das würde nur funktionieren, wenn auch Berlin und Brandenburg Verkehre bestellen und aus ihren knappen Regionalisierungsmitteln bezahlen. Denn der Zug über die Karniner Brücke taucht ja nicht aus dem Nichts auf, der muss ja irgendwoher kommen. Daher ist die Debatte über die Brücke nichts, was zur Lösung der Verkehrsprobleme auf der Insel beiträgt.“
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