Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
27. Mai 2020

Gericht bestätigt bei 60-Prozent-Belegungsgrenze verantwortungsvolle Politik der schrittweisen Lockerung

Susann Wippermann: Einschränkungen kommen natürlich regelmäßig auf den Prüfstand

Zur soeben verkündeten Ablehnung des Eilantrags mehrerer Hoteliers in Mecklenburg-Vorpommern gegen die 60-Prozent-Belegungsgrenze für Hotels und Pensionen durch das Oberverwaltungsgericht Greifwald erklärt die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Susann Wippermann:

„Wir begrüßen die Entscheidung, weil sie das verantwortungsbewusste Konzept der schrittweisen Lockerung und Öffnung noch einmal nachdrücklich unterstützt. Selbstverständlich würden auch wir uns wünschen, dass diese und andere Maßnahmen des Infektionsschutzes nicht mehr nötig wären, aber noch gibt es Regionen mit deutlich höheren Infektionsraten als hier in unserem Bundesland. Deshalb können wir den Weg zur alten Normalität nur behutsam gehen. Niemandem ist geholfen, wenn ein verfrühtes Durchstarten die Konsequenz hat, dass bereits bestehende Lockerungen wieder zurückgefahren werden müssen.

Selbstverständlich werden wir die aktuellen Einschränkungen regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Insofern werben wir um das Verständnis aller betroffenen Hoteliers und Pensionsbetreiber. Wir wissen um ihre Bedeutung für unser Tourismusland, wir wissen aber auch um die Bedeutung der Gesundheit unserer Menschen, von denen viele im Tourismussektor tätig und damit auch deutlich größeren Gefahren ausgesetzt sind als andere Berufstätige ohne regelmäßig wechselnde Gäste aus allen Teilen Deutschlands.“
  • stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Sprecherin für Tourismuspolitik, Politische Bildung
  • Finanzausschuss; NSU-Untersuchungsausschuss