Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
14. Dezember 2007

Kein Wettbewerb auf Kosten der Beschäftigten

SPD-Fraktionsvorsitzender in M-V Schlotmann begrüßt Bundestagsentscheidung für Mindestlohn
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in M-V, Volker Schlotmann, begrüßte die heute im Bundestag gefallene Entscheidung für einen Mindestlohn für Briefzusteller. Er erklärte: „Damit wird eine zentrale Forderung der SPD endlich umgesetzt. Auch die Briefzusteller in Mecklenburg-Vorpommern werden von dem vereinbarten Mindestlohn profitieren. Wir wollen mehr Wettbewerb, aber nicht auf Kosten der Beschäftigten. Und dass Mindestlöhne keine Arbeitsplätze vernichten, zeigen die Erfahrungen in der Baubranche und im Gebäudereinigerhandwerk.“
Mit der Aufnahme von Briefdienstleistungen in das Arbeitnehmerentsendegesetz wird der von ver.di und den Arbeitgebern der Postbranche vereinbarte Mindestlohn für Unternehmen für verbindlich erklärt, die überwiegend mit der Briefzustellung beschäftigt sind. Damit gilt ein Stundenlohn zwischen acht Euro und 9,80 für Briefzusteller.
„Die Versuche von Postkonkurrenten, den vereinbarten Mindestlohn zu unterlaufen, zeigen deutlich: Mindestlöhne für einzelne Branchen reichen nicht aus. Stattdessen brauchen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn“, so Schlotmann.