Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
25. März 2014

MV profiliert sich weiter als Hochburg der Kunst

Dr. Norbert Nieszery/ Ingulf Donig: Verhandlungsergebnis zur Herzogskunst ist großer Erfolg für Mathias Brodkorb

Zur Einigung des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Mathias Brodkorb, mit Donata Herzogin zu Mecklenburg über die so genannte Herzogskunst erklären der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery und der kulturpolitische Sprecher, Ingulf Donig:

Dr. Norbert Nieszery:
„Ich freue mich über das Verhandlungsergebnis, da es eine gute, vorteilhafte Lösung für das Land darstellt. Die einvernehmliche Einigung ist ein großer Erfolg für Mathias Brodkorb. Wir haben damit nach vielen Jahren endlich ein abschließendes Ergebnis. Mathias Brodkorb hat seit seiner Amtsübernahme die sehr komplizierten Verhandlungen mit Donata Herzogin zu Mecklenburg kompetent, geduldig und mit der notwendigen Hartnäckigkeit geführt. Das jetzt vorliegende Ergebnis kann sich sehen lassen und ist im hohen Maße dem Minister und seinem Staatssekretär zu verdanken."

Ingulf Donig:
„Mit der wertvollen Kunstsammlung der ehemaligen Herzöge Mecklenburgs profiliert sich Mecklenburg-Vorpommern weiter als Hochburg musealer Kunstwerke. Das ist ein kultureller Gewinn mit einer überregionalen Ausstrahlung und stärkt das Kultur- und Wissenschaftsland MV."

Zu den öffentlichen Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Jürgen Suhr, vom heutigen Tage, äußert sich Norbert Nieszery folgendermaßen:

„Die Ausführungen von Jürgen Suhr sind befremdlich und völlig daneben. Seine Einschätzung beruht ganz offensichtlich auf sehr dünner informativer und fachlicher Grundlage. Weder ist es richtig, dass das Land die Sammlung für über zehn Millionen Euro ankauft, noch kommt es zu einer Preissteigerung gegenüber ursprünglichen Verhandlungen. Die Kaufsumme von 9,5 Mio. Euro erklärt sich allein dadurch, dass das Land nunmehr weitaus größere Teile erwirbt als ursprünglich geplant. Zu diesem Erfolg gratuliere ich dem Bildungsminister ausdrücklich. Vielleicht erkundigt sich Herr Suhr in den kommenden Tagen nochmals über den kulturellen Wert der Kunstsammlung und nimmt dann seine unqualifizierten Aussagen zurück."

Themen: #Kultur #Kunst