Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
03. Juni 2005

Positive Bilanz zum Tag der Umwelt/ Intakte Natur in Mecklenburg-Vorpommern wichtiges Reiseargument für Urlauber

Umweltschutz sichert und schafft Arbeitsplätze
Zum internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni 2005 hat der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion,Volker Schlotmann, eine positive Bilanz auf dem Gebiet des Umweltschutzes in Mecklenburg-Vorpommern gezogen:
„Umweltschutz ist kein Selbstzweck. Umweltschutz sichert die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier, ist von entscheidender Bedeutung für die Lebensqualität und erweist sich immer mehr als Standortvorteil für zukunftssichere wirtschaftliche Betätigung. Davon profitieren vor allem der Tourismus und die Gesundheitswirtschaft in unserem Land.“
Eine intakte Natur und Umwelt spiele bei den Urlaubern und Gästen, die nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, eine immer größere Rolle. Das zeige sich regelmäßig bei Umfragen, so auch bei einer Gästebefragung des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte aus dem Jahr 2003. Dort sei das Naturerlebnis an erster Stelle für den Reisegrund genannt worden, sagte Schlotmann.
Der Fraktionsvorsitzende verwies auf zahlreiche Maßnahmen zum Gewässerschutz in den vergangenen 14 Jahren. Damit habe sich die Gewässerqualität in unserem Bundesland wesentlich verbessert. Allein im Jahr 2004 seien Vorhaben im Bereich Abwasser und Schmutzwasser mit rund 34,3 Millionen Euro und im Bereich Trinkwasserversorgung mit rund 3,2 Millionen Euro gefördert worden.
Als weitere wichtige Projekte auf der Habenseite nannte Schlotmann die Großschutzgebiete des Landes, die in diesem Jahr um den Naturpark „Am Stettiner Haff“ und den Naturpark „Sternberger Seenland“ erweitert wurden. Die Ostsee sei nicht zuletzt durch vielfältiges Engagement der Landesregierung und des Landtages auf nationaler und internationaler Ebene sicherer geworden.
Volker Schlotmann: „Beim Klimaschutz nimmt Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland einen Spitzenplatz ein. Der Anteil regenerativer Energien an der Nettostromerzeugung beträgt nahezu 25 Prozent. Damit verbunden sind moderne Arbeitsplätze. Allein der Bereich der Windenergie sichert in unserem Bundesland rund 1.000 Menschen eine Beschäftigung.“