Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
09. November 2004

SPD-Landtagsfraktion erreicht modellhafte Förderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerpunkte: deutsche Sprache und gemeinsame Betreuungsangebote mit Partnern von Schule
Die SPD-Landtagsfraktion hat sich im Bildungsausschuss dafür eingesetzt, dass zugewanderte Kinder und Jugendliche über ein Modellprogramm des Bundes zusätzlich gefördert werden. Diese Bemühungen haben jetzt zum Erfolg geführt. „Das Bildungsministerium hat uns mitgeteilt, dass Mecklenburg-Vorpommern vom Schuljahr 2005/2006 an an dem Modellvorhaben teilnehmen werde“, sagte die Sprecherin für Integrationspolitik der SPD-Landtagsfraktion, Angelika Voland.
„Mit der zusätzlichen Unterstützung berücksichtigen wir eine Vielzahl von Empfehlungen, darunter auch PISA, die allesamt eine systematisch veränderte Förderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche angemahnt haben“, erklärte Angelika Voland.
Dabei gehe es vor allem um zwei Schwerpunkte im schulischen Bereich: Zum einen stehe die Ausbildung der deutschen Sprache im Mittelpunkt der Bemühungen. „Sie ist die Voraussetzung für die Integration in der Gemeinschaft, für ein erfolgreiches Lernen sowie eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, sagte Voland.
„Darüber hinaus sollen die Betreuungsangebote in den Schulen ausgebaut werden. Dabei geht es darum, mit Partnern von Schule, wie der Jugendhilfe, gemeinsame Vorhaben modellhaft zu entwickeln“, betonte Angelika Voland.
Nach Angaben der Sprecherin für Integrationspolitik der SPD-Landtagsfraktion leistet das Modellprogramm einen weiteren wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.