Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
18. November 2005

SPD-Landtagsfraktion initiiert energiepolitisches Forum

Workshops zu erneuerbaren Energien und alternativen Kraftstoffen im Technologie- und Gewerbezentrum Wismar
Im Kampf gegen die Klimaerwärmung ist Mecklenburg-Vorpommern bereits heute Vorreiter. 31 Prozent des Stroms werden aus erneuerbaren Energien erzeugt. Dafür sorgen ein Mix aus Wind-, Bio-, Wasser-, Sonnen- und Erdenergie. Dazu stellt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann fest:
„Diese regenerativen Energieträger sind nach der Steinkohle die zweitwichtigsten Energiequellen für die öffentliche Stromerzeugung. Die SPD-Landtagsfraktion wird dafür sorgen, dass erneuerbare Energien und alternative Kraftstoffe in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Vormarsch bleiben.“Um das umzusetzen, brauche Politik Unterstützung von außen. Anregungen aus Wissenschaft und Praxis seien willkommen. „Die SPD-Landtagsfraktion hat deshalb ein energiepolitisches Forum organisiert, um über Strategien einer nachhaltigen Energiepolitik in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren. In zwei getrennten Workshops werden Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien und alternativer Kraftstoffe beleuchtet“, so Volker Schlotmann.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende weist auf eine deutliche Steigerung der Ökostromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern hin. Dies sei vor allem auf die Zunahme der Windenergienutzung zurückzuführen. In Mecklenburg-Vorpommern stelle sie mit über 80 Prozent den größten Anteil erneuerbarer Stromerzeugung. „Diesen ökologischen Energie-Kurs werden wir fortsetzen. Dazu gehören auch leistungsfähige Offshore-Windenergieanlagen. Deren Entwicklung und Produktion ist auch aus anderem Grund viel versprechend: Sie bringen Arbeit ins Land“, sagte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann.
Im Offshore-Kompetenzzentrum Rostock haben sich nach Angaben des Fraktionsvorsitzenden inzwischen zentrale Unternehmen der Branche angesiedelt. Hier solle ein komplettes Anbieterkonsortium für Windkraftanlagen entstehen und Möglichkeiten für die Zulieferproduktion von Offshore-Anlagen für Öl und Gas geschaffen werden. Damit verbunden seien erhebliche Exportchancen, so Schlotmann.
Energiepolitisches Forum am 19. November 2005 im Technologie- und Gewerbezentrum Wismar, Beginn 10:00 Uhr; Pressekontakte vor Ort über Milko Eilers: Tel.: 0385-525-2359