Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
09. März 2016

SPD setzt auf Aufklärung statt Bevormundung

Katharina Feike: Der mündige und informierte Verbraucher entscheidet über Erfolg der am Markt platzierten Lebensmittel

Auf Initiative der SPD beschloss der Landtag heute eine bessere und eindeutige Kennzeichnung für im Handel angebotenes Frischfleisch. Hierzu erklärt die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katharina Feike:

„Während die Grünen mit ihrem ‚Veggieday‘ und die CDU in Schleswig-Holstein mit einer Schweinefleischpflicht in allen öffentlichen Kantinen auf Zwang und Bevormundung setzen, wollen wir in Mecklenburg-Vorpommern die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken.

Wir setzen auf Aufklärung und den mündigen Verbraucher. Eine bewusste Kaufentscheidung für qualitativ hochwertiges Fleisch verbunden mit mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung kann nur getroffen werden, wenn die Haltungsbedingungen der Tiere gekennzeichnet werden. Genau das wollen wir mit unserer Initiative erreichen.

Die Ausübung von Marktmacht der Verbraucherinnen und Verbraucher setzt Transparenz voraus. Eine Kennzeichnung von Frischfleisch ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Eiern kann Auskunft über die Haltungsform der Nutztiere geben. Damit bietet sich den Nutztierhaltern auch die Möglichkeit, bei Mehraufwand für mehr Tierwohl höhere Preise zu erzielen. Letztendlich entscheiden die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrem Kaufverhalten über den Erfolg der am Markt platzierten Lebensmittel.“