Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
04. September 2015

Ursachen für Fischsterben in der Peene müssen lückenlos aufgeklärt werden

Katharina Feike: Beschäftigung mit Havarie im Agrar- und Umweltausschuss ist eine Selbstverständlichkeit

Zum Eintritt von Bioethanol in die Peene bei Anklam und dem massenweisen Fischsterben erklärt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katharina Feike:

„Das Ausmaß der Schäden ist gewaltig. Die Havarie auf dem Gelände der Bioethanolanlage hat dramatische Folgen für Tiere und Umwelt im Naturpark Flusslandschaft Peenetal. So ein Vorfall mitten in einem Naturparadies darf sich nicht wiederholen.

Die zuständigen Behörden müssen nun alles tun, um die Ursachen schnellstmöglich und lückenlos aufzuklären. Insbesondere muss dringend untersucht werden, ob Auflagen missachtet und Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen wurden. Darüber hinaus begrüße ich ausdrücklich, dass auch die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen hat, um gegen die Verantwortlichen vorgehen zu können. Von der Zuckerfabrik Anklam erwarte ich dabei vollständige Transparenz und Kooperationsbereitschaft.

Dass sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtags mit dem Thema beschäftigen wird, ist eine Selbstverständlichkeit.“