SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
Manuela Schwesig - Kita & Hort bleiben beitragsfrei

Gute Löhne für die Profis.
Null Gebühren für die Eltern.
Seit sechs Jahren.
Gegen alle Widerstände.


Versprochen, gehalten! Seit dem 1. Januar 2020 zahlen Familien in Mecklenburg-Vorpommern keine Elternbeiträge mehr für:

  • Krippe
  • Kindergarten
  • Kindertagespflege
  • Hort

Und seit den Sommerferien 2022 ist auch der Ferienhort beitragsfrei.

Diese komplette Beitragsfreiheit gilt unbefristet. Mit dem jüngst beschlossenen Doppel-Haushalt haben wir dies bekräftigt. Wir haben versprochen, dass die Kita beitragsfrei bleibt – und wir haben gehalten. Auf unser Wort ist Verlass.

👉 Die größte Entlastung für Familien in der Geschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern: Familien sparen über die gesamte Zeit der Betreuung bis zum Ende der Hortbetreuung im Durchschnitt ca. 18.000 € pro Kind.

👉 Nur zwei Bundesländer haben die Kita komplett beitragsfrei gemacht. Berlin und MV. Damit haben wir einen klaren Standortvorteil im Wettbewerb um wichtige Fachkräfte.

📌 MV war bundesweit Vorreiter:
Seit 2020 entlasten wir in MV Familien vollständig von den Beiträgen – vor allen anderen Ländern.

📌 Höhere Betreuungsquoten:
Rund 94,5 % der Drei- bis Sechsjährigen besuchen eine Kita in MV – bundesweit die höchste Quote.

Familie mit zwei Kindern

Wir verteidigen die Beitragsfreiheit gegen alle Widerstände

Im Dezember haben wir als Landtag den Landeshaushalt beschlossen. Darin sind natürlich weiterhin die Landesmittel für die beitragsfreie Kita enthalten. Doch nicht alle Fraktionen im Landtag stehen zur Beitragsfreiheit. Die FDP beantragte die Abschaffung, die AfD forderte in einer Mitteilung erneut, wieder „moderate“ Beiträge einzuführen. Das ist Politik gegen die Interessen der Familien im Land. So etwas gibt es nicht mit uns.

Der Landtag hat im Dezember den Doppelhaushalten mit den Stimmen von SPD und Die Linke beschlossen.

Häufig gestellte Fragen

❓ Warum habt ihr die Kita beitragsfrei gemacht?
Wir glauben nach wie vor an das Aufstiegsversprechen. Wer sich anstrengt, kann es ganz weit schaffen. Um diesem Grundsatz gerecht werden zu können, braucht es die besten Bedingungen. Und dazu zählt, dass jedes Kind die gleiche Chance auf Bildung hat, ganz egal wie viel Geld die Eltern zur Verfügung haben. Deswegen stehen wir für einen beitragsfreien Bildungsweg. Nicht nur die Kita und der Ferienhort sind beitragsfrei, auch die staatliche Grundschule, die weiterführende Schule sowie die Berufsschule sind beitragsfrei. Und auch und die staatlichen Universitäten erheben keine Studiengebühren.
❓ Warum führt die Beitragsfreiheit zu steigenden Löhnen für die Erzieherinnen und Erzieher?
Durch die Beitragsfreiheit entfiel der Druck auf die Elternbeiträge und dies führt dazu, dass vor Ort die Erzieherinnen und Erzieher nach und nach endlich besser bezahlt werden. Das ist wichtig, denn alle Erzieherinnen und Erzieher haben einen guten Lohn verdient.
❓ Ist die Elternbeitragsfreiheit befristet?
Nein. Nach dem Kindertagesförderungsgesetz sehen Elternbeiträge nicht mehr vor – sie sind dauerhaft abgeschafft. Dabei bleibt es auch mit dem neuen Doppelhaushalt 2026/27.
❓ Muss ich als Eltern einen Antrag auf Beitragsfreiheit stellen?
Nein. Ein gesonderter Antrag für die Beitragsfreiheit ist nicht erforderlich. Das Jugendamt zahlt die Platzkosten direkt an die Einrichtungen bzw. Tagespflegepersonen.
❓ Muss ich weiterhin für Verpflegung zahlen?
Ja. Die Kosten für Essen trägt weiterhin die Familie. Es besteht aber die Möglichkeit, beim zuständigen Jugendamt eine Übernahme der Verpflegungskosten zu beantragen.
❓ Kostet das nicht alles zu viel Geld?
Nein. Jahr für Jahr stellen wir dank solider Finanzpolitik sichere Haushalte auf, die einen klaren Fokus auf die Betreuung und Bildung unserer Kinder legt. Das werden wir auch in Zukunft so machen.

Ein echtes Aufstiegsversprechen kann nur dann erfüllt werden, wenn jeder die gleiche Chance auf gute Bildung hat. Dazu stehen wir weiterhin.

Nichtsdestotrotz steigen die Ausgaben für die Kinderbetreuung im Allgemeinen. Das hat mehrere – teils auch sehr gute – Gründe.
  • Denn die Löhne für Erzieherinnen und Erzieher steigen – durch die Beitragsfreiheit entfiel der Druck auf die Elternbeiträge und dies führt dazu, dass vor Ort die Erzieherinnen und Erzieher nach und nach endlich besser bezahlt werden. Das ist wichtig, denn alle Erzieherinnen und Erzieher haben einen guten Lohn verdient.
  • Inflation und Energiekrise sorgen für steigende Betriebskosten in den Kitas.
  • Diese Entwicklungen sehen wir in allen Bundesländern und das ist nicht nur im Bereich der Kinderbetreuung so, es betrifft auch die soziale Eingliederungshilfe.
❓ Warum ist die Kita für alle beitragsfrei und nicht nach Einkommen gestaffelt?
Für uns gilt der Grundsatz: Jedes Kind hat das gleiche Recht auf gute Bildung. Es ist nicht fair, wenn Kinder von den Löhnen der Eltern abhängig gemacht werden. Außerdem stellt sich hier die Frage: Wer sollte wie viel bezahlen? Gleichzeitig würde eine Staffelung für enormen bürokratischen Aufwand und sehr hohe Kosten sorgen. Deswegen bleibt die Kita für alle Familien beitragsfrei.
❓ Sollte nicht eher dafür gesorgt werden, dass die Qualität in der Kitabetreuung sich verbessert?
Hier gibt es für uns kein Entweder, oder. Wir halten die Beitragsfreiheit aufrecht und arbeiten gleichzeitig weiter an der Verbesserung der Betreuung. In dieser Legislatur haben wir beschlossen, die Fachkraft-Kind-Relation zu senken, von 1:15 auf 1:14 für Kinder ab drei Jahren. Allein dadurch entstehen Kosten in Höhe von mehr als 11 Millionen Euro pro Jahr. Ebenso wurde beschlossen, dass Erzieherinnen und Erzieher nun durch Alltagshelferinnen und -helfer von nicht-pädagogischen Aufgaben entlastet werden, damit sie mehr Zeit haben, um für die Kinder da zu sein. Die Ausbildungsvergütung für Erzieherinnen und Erzieher wurde erhöht. Reicht uns das? Nein. Wir arbeiten weiter an Verbesserungen, Schritt für Schritt. Denn diese müssen finanzierbar sein und die Fachkräfte müssen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
❓ Andere Länder haben kleinere Gruppen. Ist deren Betreuung besser?
Nein. Denn MV liegt dafür in anderen Bereichen ganz weit vorne. Denn MV hat die höchste Fachkraftquote aller Länder. Während die Kinder in anderen Bundesländern oft von Seiteneinsteigern betreut werden, sind bei uns 95,5% des Personals auch tatsächlich ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Hinzu kommen bundesweit führende Öffnungszeiten und ein Höchstmaß an Verlässlichkeit.

In der Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts nimmt Mecklenburg-Vorpommern bei der Zufriedenheit der Eltern mit den Kita-Öffnungszeiten bundesweit den ersten Platz ein. Auch bei der Zufriedenheit mit der Verlässlichkeit führt MV bundesweit die Statistik an, da die Kitas nicht geschlossen werden, wenn Erzieherinnen und Erzieher ausfallen. Spitzenplätze belegt Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus bei der Flexibilität wegen der wenigsten Schließtage und bei der Beständigkeit der Betreuungspersonen, weil sie seltener wechseln.