Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
19. Juni 2013

Dank des Landtags an viele Tausend Flut-Helferinnen und Helfer

Dr. Norbert Nieszery: „Wenn es erforderlich wird, funktioniert der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“

Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion beschäftigte sich heute der Landtag im Rahmen der „Aktuellen Stunde“ mit dem Hochwasser in Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Motto „Das Wasser geht, die Hilfe bleibt“, stand dabei der Dank des Parlaments an die unermüdlichen Helferinnen und Helfer in den Hochwassergebieten im Mittelpunkt. Hierzu erklärte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery:

„Die SPD-Fraktion hat das Elbehochwasser zum Thema gemacht, um uns von Seiten des Parlaments bei den vielen Tausend Helferinnen und Helfern zu bedanken, die unermüdlich gegen die Fluten angekämpft haben. Bundeswehr, Feuerwehren, Rettungsdienste, THW und Polizei haben durch ihre professionelle Arbeit und ihren unentwegten Einsatz eine wichtige Lenkungsfunktion wahrgenommen und sich in vorderster Linie gegen das Hochwasser gestemmt. Dabei gilt es auch hervorzuheben, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten reibungslos funktioniert hat.

Ein Wort des Dankes richte ich an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen, die Bürgermeister, den Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Rolf Christiansen sowie an die Minister Dr. Till Backhaus und Lorenz Caffier. Umweltminister Backhaus hat in den letzten Jahren konsequent für eine Verstärkung und Erhöhung der Deiche gesorgt. Die aktuelle Hochwasserlage hat gezeigt, dass diese Maßnahmen notwendig und richtig waren. Jeder Cent der über 100 Millionen Euro Gesamtausgaben war und ist gut angelegt.

Ungemein beeindruckend war für mich zudem die enorme Zahl der freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort. Ob beim Säckefüllen, bei Transport- und Logistikleistungen oder bei der Bereitstellung von Verpflegung: überall waren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Stelle und haben tatkräftig mit angepackt. Auch diesen vielen Menschen ist es zu verdanken, dass Millionen Sandsäcke gefüllt und Deiche erhöht und abgedichtet wurden. Dieser großartige Einsatz zeigt, wenn es erforderlich wird, rücken die Menschen zusammen und funktioniert der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Das gehört für mich zu den bleibenden Eindrücken der letzten Wochen.

‚Das Wasser geht, die Hilfe kommt’ – der Titel der Aktuellen Stunde unterstreicht auch unsere Verpflichtung, nach dem Rückgang der Flut, Hilfe zu leisten. Dieser Aufgabe werden wir nachkommen, darauf können sich die Bürgerinnen und Bürger des Landes verlassen. Dabei wird Mecklenburg-Vorpommern selbstverständlich im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit auch anderen Bundesländern solidarisch beistehen, die weitaus schlimmer von Hochwasserschäden betroffen sind.“