Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
03. Februar 2014

Gespräche mit allen Interessenten für Industriestandort Stralsund richtig

Jochen Schulte: Kritik der Linksfraktion offenbart Konzeptlosigkeit der Opposition

Zum voraussichtlichen Verkauf der beiden P+S-Großfähren an die Reederei Scandlines und der Kritik der Linksfraktion erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte:

„Die Äußerungen der Linksfraktion am Verkauf der beiden P+S-Fähren an Scandlines offenbaren die Konzeptlosigkeit der Opposition in der Werftenfrage. Wer die Zukunft der Volkswerft vom Auftrag zum Umbau der Fähren abhängig macht, handelt unverantwortlich und bietet keine nachhaltige Entwicklungsperspektive.

Genau diese Perspektive brauchen aber die Beschäftigten in Stralsund. Deshalb arbeiten Landesregierung und Insolvenzverwalter an einer Lösung. Dabei hat der Erhalt der Volkswerft als maritimer Industriestandort Priorität und werden die Gespräche mit Nordic Yards und New Global Wind fortgeführt. Beide Interessenten müssen aber zwingend tragfähige und zukunftsfeste Finanzierungs- und Entwicklungskonzepte vorlegen, die den Menschen vor Ort eine Perspektive eröffnen.

Parallel dazu ist es aber richtig auch mit weiteren Interessenten für den Industriestandort zu verhandeln. Denn die Voraussetzungen Stralsunds als Industriestandort sind sehr gut. So gibt es z.B. durch die hochqualifizierten Mitarbeiter im Bereich der Metallverarbeitung erhebliche Potentiale für Unternehmen aus diesem Bereich. Hierbei könnte der Standort Rostock als Vorbild dienen. Auch Rostock musste eine Werftenkrise überstehen. Inzwischen entwickelt sich aber der Industriestandort an der Kaikante kontinuierlich ausgesprochen positiv."

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