Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
27. Mai 2014

Hoffnung kehrt nach Stralsund zurück

Dr. Norbert Nieszery: Verbindliche Zusage für Schaffung von Arbeitsplätzen

Zur angekündigten Unterzeichnung des Kaufvertrags für die Volkswerft Stralsund durch die Nordic-Yards-Werftgruppe und Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery:

„Mit dem neuen Eigentümer kehrt die Hoffnung für die maritime Industrie in Stralsund zurück. Die Volkswerft und ihre Beschäftigten erhalten mit der Übernahme durch die Nordic-Yards-Werftgruppe eine klare Zukunftsperspektive im Bereich des Offshore-Anlagenbaus und des Spezial-Schiffbaus.

Damit war das beharrliche Verhandeln des Insolvenzverwalters und der Landesregierung erfolgreich. Vor allem Ministerpräsident Erwin Sellering hat sich mit großem persönlichem Einsatz in den vergangenen Monaten intensiv für eine Lösung im Interesse der Volkswerft-Beschäftigten eingesetzt.

Wesentlicher Bestandteil des Vertrags ist die verbindliche Zusage, dass Nordic Yards noch in diesem Jahr auf der Volkswerft 250 Menschen beschäftigt. In den Folgejahren wird dann die Zahl der Arbeitsplätze verdoppelt. Wichtige Bedingung der Landesregierung ist zudem, dass der Kauf nicht zu Lasten und auf Kosten der beiden anderen Nordic-Standorte in Wismar und Warnemünde geht.

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Fortführung und Ausweitung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Nordic Yards. Wir bekennen uns eindeutig zu unseren Werften in Mecklenburg-Vorpommern und unterstützen deshalb auch das neue Werftenförderungsgesetz des Landes sowie das Bürgschaftsmanagement der Landesregierung."