Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
10. Oktober 2013

Inklusionsplan ist wichtiger Schritt für selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung

Jörg Heydorn: Inklusion braucht eine gesellschaftliche Bewusstseinsänderung

Anlässlich der heutigen Landtagsberatungen zum „Maßnahmeplan der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Mecklenburg-Vorpommern auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Heydorn:

„Mit dem Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geht die Landesregierung einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiven Gesellschaft und damit zur Notwendigkeit eines selbstverständlichen Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung. Klar ist aber auch, dass das ein schwieriger, komplexer und finanzintensiver Prozess ist und nur gesamtgesellschaftlich bewältigt werden kann. Viele Fragen beispielsweise zur Barrierefreiheit, zur Partizipation und nicht zu zuletzt zur Mobilität sind dabei zu beantworten.

Die Umsetzung des Maßnahmeplans allein durch das Land ist nahezu unmöglich. Insbesondere sind beim Thema Inklusion die Erwartungen und Hoffnungen der betroffenen Menschen ernst zu nehmen und aufzugreifen. Und genau das macht die Landesregierung. Deshalb ist ausdrücklich zu begrüßen, dass gemeinsam mit den Betroffenen der Maßnahmeplan kontinuierlich weiterentwickelt und im gesamtgesellschaftlichen Kontext schrittweise umgesetzt wird.

Vor allem braucht Inklusion aber eine Veränderung im gesellschaftlichen Bewusstsein. Nur so kann es gelingen, allen Menschen die uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten.“

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