Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
13. Mai 2016

Kanalausbau im Seehafen Rostock ist wichtiger Pfeiler für wirtschaftliche Entwicklung in M-V

Jochen Schulte: Vertiefung auf 16,50 Meter kommt - Einsatz aller Beteiligten hat sich gelohnt

Der wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte sowie die Geschäftsführung des Seehafens Rostock trafen sich heute im Bundeswirtschaftsministerium mit dem Parlamentarischen Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft, Uwe Beckmeyer. Im Anschluss erklärte Jochen Schulte:

„Der Ausbau der seewärtigen Zufahrt zum Hafen Rostock auf 16,50 Meter Tiefe wird in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Das ist die wichtigste Botschaft des heutigen Treffens in Berlin. Diese Vertiefung ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Hafenstandortes Rostock mit seinen ca. 16.000 direkt und indirekt Beschäftigten in der Region. Ansonsten können Schiffe etwa aus dem Massengutbereich den Seehafen Rostock nicht vollgeladen anlaufen bzw. verlassen.

Ich bin Uwe Beckmeyer außerordentlich dankbar für seinen Einsatz. Sofort nach Bekanntwerden des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans Mitte März, der lediglich eine Vertiefung des Seehafens Rostock auf 15,80 Meter vorsah, hat Uwe Beckmeyer seine Unterstützung angeboten. Die Zusammenarbeit zwischen SPD-Landtagsfraktion, der Geschäftsführung des Rostocker Hafens und dem Koordinator für maritime Wirtschaft war vorbildlich.

Alle Gesprächsteilnehmer betonten, dass die optimale seewärtige Anbindung des Rostocker Hafens nicht nur für die verkehrliche Anschließung Norddeutschlands von hoher Bedeutung ist. Der ausgebaute und damit wettbewerbsfähige Seehafen mit der entsprechenden Seeanbindung ist ein wichtiger Pfeiler für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns. Wir haben nun volles Vertrauen in das Bundesverkehrsministerium, dass die ursprünglich durch das Land zum Bundesverkehrswegeplan angemeldete Vertiefung auf 16,50 m am Ende auch genauso realisiert wird.

Einigkeit bestand unter den Gesprächsteilnehmern auch darüber, dass die Übernahme durch Genting/Lloyd sehr gute Perspektiven für die norddeutschen Werftstandorte in Bremerhaven, Wismar, Warnemünde und Stralsund bietet. In M-V hat sich ausgezahlt, dass die Landesregierung in schlechten Zeiten zu den Werften und den Beschäftigten gestanden hat.“

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