Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
31. Januar 2014

Landesregierung wird tragfähige Zukunftsperspektive für den Standort Stralsund entwickeln

Dr. Norbert Nieszery/ Vincent Kokert: Ziel ist Erhalt des Industriestandortes Stralsund

Zur Diskussion über die Zukunft der ehemaligen Volkswerft in Stralsund erklären der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Vincent Kokert:

„Die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU unterstützen alle Bemühungen, die möglichst viele Industriearbeitsplätze in Stralsund sichern bzw. schaffen. Das hat für uns Priorität.

Ziel ist es dabei, den maritimen Industriestandort Stralsund zu erhalten. Voraussetzung dafür sind tragfähige und zukunftsfeste Finanzierungs- und Entwicklungskonzepte der Interessenten. Dazu befindet sich die Landesregierung gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter in intensiven Verhandlungen.

Alternativ prüfen wir aber auch andere Optionen. Deshalb führt die Landesregierung auch Gespräche mit Interessenten aus dem nichtmaritimen Bereich, die Industriearbeitsplätze am Standort der Volkswerft sichern bzw. schaffen wollen. So gibt es z.B. Potentiale für Unternehmen, die die hochqualifizierten Mitarbeiter im Bereich der Metallverarbeitung zu nutzen und schätzen wissen. Dass solche Lösungen zukunftsfähig sind, beweisen die wachsenden und sich vermehrenden Industrieunternehmen am Standort Rostock.

Die Beschäftigten in Stralsund können sicher sein, dass die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter alles tun werden, um eine tragfähige und nachhaltige Zukunftsperspektive für den Industriestandort Stralsund zu entwickeln."