Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
18. September 2014

Russlandtag liegt im Interesse Mecklenburg-Vorpommerns

Dr. Norbert Nieszery: Kontakte müssen gerade in schwierigen Zeiten aufrecht erhalten werden

Zur heutigen Landtagsdebatte über den Russlandtag der Landesregierung erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery:

„Russische Unternehmen insbesondere aus dem Leningrader Gebiet sind von hoher Bedeutung für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb hat die Landesregierung im Interesse unserer Unternehmen sowie des Erhalts und der Schaffung von Arbeitsplätzen die Initiative ergriffen, einen Russlandtag zu veranstalten.

Es ist absolut richtig, diesen wichtigen Wirtschaftsgipfel auch in schwierigen Zeiten durchzuführen. Die Organisatoren des Russlandtages und die vielen angemeldeten Unternehmen und Institutionen sind nicht für die Ukraine-Krise verantwortlich. Der Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, alles zu nutzen, um jenseits der verstärkten Sanktionen den Gesprächsfaden aufrecht zu erhalten, ist voll und ganz zuzustimmen.

Kritiker wie die Grünen warne ich davor, in altes Ost-West-Denken zurückzufallen. Das ist die denkbar schlechteste Lösung, um die Krise zu entschärfen."