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Julian Barlen am 27. Dezember 2025 Seit sechs Jahren in Kraft: Kita und Hort bleiben in...

„Die beitragsfreie Kita ist eine der wichtigsten sozialpolitischen Entscheidungen in unserem Land. Sie entlastet Familien spürbar und sorgt dafür, dass jedes Kind die gleichen Chancen auf gute...

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Rainer Albrecht am 23. Dezember 2025 Albrecht: ELER-Programm hat ländlichen Raum gestärkt

„Die 67 erfolgreich umgesetzten Projekte aus dem ELER-Förderprogramm für Kleinstädte zeigen nachdrücklich, wie europäische Fördergelder direkt vor Ort wirken können und so die Lebensqualität im...

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Dirk Stamer am 16. Dezember 2025 Neues Landeshochschulgesetz passiert Kabinett: „Wir wollen unsere Hochschulen noch besser...

„Wir wollen unsere Hochschulen noch besser aufstellen im Wettbewerb um Fachkräfte und Studierende. Deswegen müssen wir noch attraktiver werden. Mit dem neuen Landeshochschulgesetz machen wir...

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AidsNach dem Schock in den achtziger Jahren wird das Wissen über HIV/AIDS, besonders bei Jugendlichen, immer geringer. Dementsprechend wird auch der Schutz vor Infektionen zunehmend vernachlässigt. Hinzu kommt der Glaube, dass neue Medikamente in der Lage seien, AIDS zu heilen. Ein Irrglaube, dem nun Rechnung getragen werden soll.

In einem gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen auf Initiative der SPD mit den Titel „Leitlinien zur Bekämpfung von HIV/AIDS“ (Drs. 5/1057) wird die Landesregierung gebeten, gemeinsam mit dem Landeskoordinierungskreis AIDS bis Ende 2008 zielgruppenspezifische Aufklärungs- und Präventionsleitlinien zu erarbeiten.

Hintergrund ist, dass im Jahr 2006 deutschlandweit insgesamt 2.611 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet wurden, was einem Anstieg zum Vorjahr von 4 Prozent entspricht. In Mecklenburg-Vorpommern haben sich 2006 weitere 29 Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Somit leben im Land mittlerweile 205 HIV-Infizierte und 69 AIDS-Kranke, wie Sozialminister Erwin Sellering feststellte. Auf 100.000 Einwohner kommen demnach 1,7 Infizierte, was im negativen Sinne einen der vorderen Plätze in den neuen Bundesländern bedeutet. Dazu kommt nach Auffassung von Experten eine sehr hohe Dunkelziffer.

SPD-Sozialexperte, Jörg Heydorn, konstatierte eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit der Krankheit, die nach seiner Meinung vielfältige Gründe hat: soziale Missstände und damit einhergehende Perspektivlosigkeit, neue Wirkstoffe in der Medizin, die Heilungsmöglichkeiten suggerieren und eine geringere Aufmerksamkeit für die Krankheit in den Medien.

Dr. Marianne Linke von der Fraktion DIE LINKE betonte besonders den Aspekt verantwortungsbewusster Sexualität Homosexueller, die durch frühzeitige Aufklärung und Unterstüzung bei Coming Out gewährleistet werden kann. Günter Rühs, Gesundheitsexperte der CDU-Fraktion, sagte in seiner Rede: "Es darf nicht cool sein, ein Kondom in der Tasche zu tragen, sondern es zu benutzen."

Die demokratischen Fraktionen des Landtages stimmten dem Antrag von SPD und CDU am Ende der Debatte geschlossen zu.