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Julian Barlen am 27. Dezember 2025 Seit sechs Jahren in Kraft: Kita und Hort bleiben in...

„Die beitragsfreie Kita ist eine der wichtigsten sozialpolitischen Entscheidungen in unserem Land. Sie entlastet Familien spürbar und sorgt dafür, dass jedes Kind die gleichen Chancen auf gute...

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Rainer Albrecht am 23. Dezember 2025 Albrecht: ELER-Programm hat ländlichen Raum gestärkt

„Die 67 erfolgreich umgesetzten Projekte aus dem ELER-Förderprogramm für Kleinstädte zeigen nachdrücklich, wie europäische Fördergelder direkt vor Ort wirken können und so die Lebensqualität im...

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Dirk Stamer am 16. Dezember 2025 Neues Landeshochschulgesetz passiert Kabinett: „Wir wollen unsere Hochschulen noch besser...

„Wir wollen unsere Hochschulen noch besser aufstellen im Wettbewerb um Fachkräfte und Studierende. Deswegen müssen wir noch attraktiver werden. Mit dem neuen Landeshochschulgesetz machen wir...

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Grundgesetz
Trotz wiederkehrender Versuche des Bundesinnenministers - die Sozialdemokraten in Mecklenburg-Vorpommern werden einer Verfassungsänderung zugunsten eines Bundeswehreinsatzes im Innern niemals zustimmen. Ein Antrag der LINKEN ähnlichen Inhalts wurde heute dennoch abgelehnt - nicht ohne Grund natürlich ...

Der Entschließungsantrag der Fraktion DIE LINKE "Kein militärischer Bundeswehreinsatz im Innern" (Drs. 5/1888) spricht in der Überschrift von „militärischen Einsätzen“, bezieht sich aber dann im Text auf einen prominenten Fall der Amtshilfe durch die Bundeswehr, nämlich den Einsatz von Sanitätern aber auch Tornado-Flugzeugen beim Weltwirtschaftsgipfel in Heiligendamm im Jahr 2007. Eine unseriöse, aber offensichtlich bewusste Vermischung von Sachlagen.

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion M-V, Dr. Norbert Nieszery, klärte diesen sachlichen Fehler dann auch auf, indem er darauf verwies, dass es beim Weltwirtschaftsgipfel darum ging, durch die Bundeswehr Leistungen zu erbringen, die von Art und Umfang die Möglichkeiten der Landespolizei überstiegen. Um so deutlicher betonte Nieszery, der ehemalige Vorsitzende des Innenausschusses, dass die Sozialdemokraten einer Verfassungsänderung zugunsten eines militärischen Bundeswehreinsatzes im Innern niemals zuzustimmen würden: „Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern hält fest an der strikten Trennung zwischen polizeilichen Aufgaben und der Aufgabe der Landesverteidigung. Während Landes- und Bundespolizei gemeinsam die innere Sicherheit und die innere Ordnung unserer Gesellschaft sichern, ist die Bundeswehr für die Verteidigung gegen Angriffe von außen zuständig. Dazwischen liegt eine klare verfassungsrechtliche Grenze,“ so Nieszery.

Der LINKE-Politiker Peter Ritter versuchte zwar angesichts der durchaus eigenständigen Positionen der Koalitionspartner zum Thema, einen Keil zwischen sie zu treiben, stieß dabei aber auf Granit und bekam auch von der FDP-Fraktion einen Korb, der er "Pustebäckchen-Opposition" vorwarf..

„Um unsere Grundposition, Sicherheit nicht gegen Freiheit auszuspielen, selbstbewusst nach außen zu tragen, brauchen wir keine Aufforderung der LINKEN. Und ich wiederhole: Mit uns wird es keine Zustimmung für eine Grundgesetzänderung zugunsten eines militärischen Bundeswehreinsatzes im Innern geben“, so Nieszery am Ende der Debatte.