Mit der heutigen Beratung des Landtags über den Abschlussberichts der Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ zieht die SPD-Landtagsfraktion eine positive Bilanz der Jugendpolitik in dieser Legislaturperiode. Für die SPD-Fraktion ist die Kommission Teil einer umfassenden Strategie, junge Menschen stärker zu beteiligen und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.
„Wir haben Jugendpolitik in den vergangenen Jahren nicht nur diskutiert, sondern umgesetzt. Mit der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, dem Jugendbeteiligungs- und Vielfaltsgesetz sowie stärkeren Mitwirkungsrechten in Schulen und Betrieben haben wir jungen Menschen mehr Mitsprache ermöglicht“, erklärt Mandy Pfeifer, Obfrau der SPD-Fraktion in der Enquete-Kommission.
Neben neuen Beteiligungsmöglichkeiten habe die Koalition auch konkrete Verbesserungen im Alltag junger Menschen erreicht – etwa mit dem Azubi-Ticket, dem Ausbau des Nahverkehrs, Investitionen in Schulen, der Schulgeldfreiheit für Gesundheitsberufe oder der Praktikumsprämie im Handwerk.
„Wer möchte, dass junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bleiben, muss ihnen gute Bildung, gute Mobilität und echte Zukunftsperspektiven bieten. Genau daran haben wir in den vergangenen Jahren gearbeitet. Jetzt muss es darum gehen, die wichtigen Empfehlungen, die wir in der Enquete beschlossen haben, konsequent weiterzuverfolgen“, sagt Pfeifer.
Die Enquete-Kommission hatte seit 2022 gemeinsam mit Wissenschaft, Verbänden und rund 4.500 Kindern und Jugendlichen Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte Jugendpolitik erarbeitet. Der heute beratene Abschlussbericht wurde im Ausschuss von einem breiten Konsens der demokratischen Fraktionen getragen.
Christian Winter, der den Ausschuss in den vergangenen Jahren geleitet hat, betont: „Die Enquete-Kommission hat eindrucksvoll gezeigt, wie gute Politik entsteht: indem sie zuhört. Die Empfehlungen sind kein Schlusspunkt, sondern ein Arbeitsauftrag.“
Für die SPD-Fraktion ist klar: Die Ergebnisse der Enquete sollen auch in den kommenden Jahren Leitlinie für eine moderne Jugendpolitik bleiben.
