SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Mit der heutigen Vorstellung der Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ in der Landespressekonferenz liegt ein umfassender Fahrplan für eine zukunftsorientierte Jugendpolitik im Land vor. Für die SPD-Landtagsfraktion sind die breit getragenen Empfehlungen zugleich ein Beleg dafür, dass die demokratischen Fraktionen im Landtag auch bei großen Zukunftsfragen gemeinsam tragfähige Lösungen erarbeiten können.

„Die Enquete-Kommission ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie demokratische Zusammenarbeit funktioniert. Über Fraktionsgrenzen hinweg haben wir gemeinsam zugehört, diskutiert und am Ende gemeinsam die Handlungsempfehlungen beschlossen. Dieses gemeinsame Ergebnis ist ein starkes Signal für unsere Demokratie und vor allem für die jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“, erklärt Mandy Pfeifer, Obfrau der SPD-Fraktion in der Enquete-Kommission.

Seit 2022 haben die Mitglieder der Enquete-Kommission gemeinsam mit Wissenschaft, Verbänden sowie rund 4.500 Kindern und Jugendlichen die Lebensrealität junger Menschen im Land analysiert und konkrete Empfehlungen für die künftige Jugendpolitik entwickelt. Für die SPD-Fraktion bilden sie eine wichtige Grundlage für politisches Handeln in den kommenden Jahren.

„Die Empfehlungen sind kein Bericht für die Schublade, sondern ein klarer Arbeitsauftrag. Unser Ziel bleibt es, die Lebensbedingungen junger Menschen Schritt für Schritt weiter zu verbessern und ihre Interessen noch stärker in politische Entscheidungen einzubeziehen“, so Pfeifer.

Die SPD-Fraktion verweist darauf, dass bereits in dieser Legislaturperiode wichtige Vorhaben umgesetzt wurden, die Jugendlichen mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten einräumen. Dazu zählen unter anderem die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, das Jugendbeteiligungs- und Vielfaltsgesetz sowie stärkere Mitwirkungsrechte in Schulen und Betrieben. Gleichzeitig wurden Maßnahmen beschlossen, um die Lebenssituation von jungen Menschen in MV zu verbessern. So wurde das Azubi-Ticket aufrechterhalten, der Nahverkehr massiv ausgebaut, Investitionen in Schulen getätigt, die Schulgeldfreiheit für Gesundheitsberufe eingeführt und die Praktikumsprämie im Handwerk beschlossen.

„Wir haben in dieser Legislatur bereits einige wichtige Schritte hin zu mehr Jugendbeteiligung gemacht und wichtige Entscheidungen für das Leben junger Menschen getroffen. In den nächsten Jahren müssen wir auf Basis der Handlungsempfehlungen genau daran anknüpfen. Diesen Auftrag nehmen wir als SPD-Fraktion mit großer Ernsthaftigkeit an“, sagt Mandy Pfeifer.

Kontakt
  • Sprecherin für Familien-, Kinder-, Gleichstellungspolitik und LSBT*IQ
  • Bildungsausschuss, Sozialausschuss