SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Zur gestrigen Unterrichtung der Landesregierung über die neue Engagementstrategie für Mecklenburg-Vorpommern erklärt Dr. Anna-Konstanze Schröder, Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement der SPD-Fraktion:

„Die Engagementstrategie liest man am besten als ein Handbuch für alle, die sich in unserem Land engagieren. Sie macht sichtbar, was Ehrenamt heute leistet, wo es sich wandelt und wie der Staat sinnvoll unterstützen kann, ohne Engagement zu überfordern oder als Lückenbüßer zu missbrauchen. Sie ist ganz nah an der Praxis der Engagierten und mehr als ein politisches Papier.“

Schröder betont, dass freiwilliges Engagement gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalte – gerade in Zeiten des demografischen Umbruchs und veränderter Engagementformen: „Ob im Verein, in der Nachbarschaft oder projektbezogen: Menschen wollen sich einbringen. Aufgabe des Staates ist es, dafür gute Rahmenbedingungen zu schaffen, Hürden abzubauen und verlässliche Unterstützung anzubieten. Und genau das tun wir mit der Engagementstrategie.“

Besondere Bedeutung kommt der Ehrenamtsstiftung und den Mitmachzentralen in der Landesstrategie zu. Schröder ist zufrieden, dass Verbände und Netzwerke der Zivilgesellschaft gleichermaßen in den Blick genommen werden. „Gerade die Vielfalt der Anlaufstellen erleichtert es allen, einen Ort für ihr Engagement zu finden, sich zu vernetzen und Förderung zu erhalten. Wer sich engagieren will, soll nicht lange suchen müssen.“

Abschließend ruft Schröder dazu auf, die Angebote aktiv zu nutzen: „Lesen Sie die Engagementstrategie, tauschen Sie sich darüber im Verein aus und nutzen Sie die bestehenden Unterstützungsstrukturen. Ehrenamt gibt Sinn, stiftet Gemeinschaft und ist ein Fundament unserer Demokratie. Gut, dass Mecklenburg-Vorpommern dieses Engagement ernst nimmt und stärkt.“

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