Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
20. Mai 2016

Energie-Campus stärkt M-V als Land der Erneuerbaren Energien

Energie-Campus stärkt M-V als Land der Erneuerbaren Energien
Jochen Schulte/ Susann Wippermann: Ziel ist Verknüpfung der Forschungslandschaft im Energiebereich und bessere Kooperation mit der Wirtschaft

Die SPD-Landtagsabgeordneten Susann Wippermann und Jochen Schulte besuchten heute den neuen „Energie-Campus“ an der Universität Rostock, um Informationen aus erster Hand über den Umsetzungsstand zu erhalten. Gesprächspartner waren Professor Harald Weber (Institut für Elektrische Energietechnik), der zuständige Mitarbeiter für den Energie-Campus, André Berndt sowie Dr. Jörg Burgstaler von der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät.

„Das Land hat auf Initiative der SPD-Fraktion mit dem Doppelhaushalt 2016/ 17 insgesamt 180.000 Euro zur Einrichtung eines Energie-Campus zur Verfügung gestellt“, verdeutlichte Schulte, wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, den Hintergrund des Besuchs. „Damit sollen künftig Forschungsschwerpunkte, der im Energiebereich tätigen Lehrstühle in M-V erfasst, Forschungsvorhaben privatwirtschaftlicher Unternehmen erschlossen und in interdisziplinäre Forschungsprojekte überführt werden.“, beschreibt der SPD-Wirtschaftsexperte die Hauptziele der Aktivitäten.

„Weitere wichtige Aufgaben des Energie-Campus‘ sind die Nutzung von Synergien verschiedener an der Energieforschung beteiligten Akteure und politischen Vorhaben im Land, die Stärkung des Ingenieursberufs an Schulen und darüber hinaus die Erwachsenenbildung voranzutreiben.“, so Professor Harald Weber.

„Mit dieser Ausrichtung des Energie-Campus kann eine optimale Unterstützung der landespolitischen Anstrengungen, etwa beim Projekt ‚Energieland 2020‘, bei der ‚Regionalen Innovationsstrategie 2020‘ und bei der Exzellenzinitiative erreicht werden, betont die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Susann Wippermann. „Wichtig für uns ist dabei, dass sich eine nachhaltige Struktur über die zweijährige Förderung hinaus bildet.“

„Am Ende soll die Forschungslandschaft im Bereich Energie in Mecklenburg-Vorpommern so verknüpft werden, dass hierdurch auch unsere Ausrichtung als Land der Erneuerbaren Energien auf Dauer sowohl im Forschungsbereich als auch in der Wirtschaft gestärkt werden kann“, betont Jochen Schulte abschließend.

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