Julitz: Startchancen-Programm ist wichtiger Baustein für mehr Bildungsgerechtigkeit in Mecklenburg-Vorpommern
Die Bildungsministerin hat heute in der Landespressekonferenz über den Umsetzungsstand des Startchancen-Programms des Bundes in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Es soll insbesondere Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler stärken und dazu beitragen, Bildungserfolg stärker von den individuellen Fähigkeiten als von der sozialen Herkunft abhängig zu machen. Konkret profitieren 72 Schulen in MV.
Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Nadine Julitz:
„Jedes Kind verdient die gleichen Chancen auf gute Bildung – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern oder der Postleitzahl. Genau hier setzt das Startchancen-Programm an. Es stärkt gezielt die Schulen, an denen die Herausforderungen besonders groß sind und unterstützt sie dabei, Kinder bestmöglich zu fördern. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit.“
Das auf zehn Jahre angelegte Startchancen-Programm ist das größte gemeinsame Bildungsprogramm von Bund und Ländern. Es richtet sich gezielt an Schulen in herausfordernden sozialen Lagen und verfolgt das Ziel, die Basiskompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen zu stärken, die individuelle Förderung auszubauen und Schulen durch zusätzliche finanzielle Mittel für pädagogisches und multiprofessionelles Personal nachhaltig zu unterstützen. Seit dem Start des Programms im Jahr 2024 wurde das Programm gemeinsam mit den Schulen, Schulträgern und weiteren Partnern aufgebaut, Zielvereinbarungen wurden erarbeitet. Im weiteren Verlauf entscheiden die Schulen, welche Schwerpunkte sie setzen.
„Das ist besonders wichtig. Es sind die Schulen vor Ort, die genau wissen, wo die Bedarfe liegen.“
Für die SPD-Fraktion ist das Programm Teil einer umfassenden Investitionsoffensive in die Bildung. Gemeinsam mit den Kommunen wurden bereits rund 400 Millionen Euro in den Schulbau investiert. Weitere 600 Millionen Euro fließen aus dem Sondervermögen des Bundes in die Modernisierung der Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig konnten in den vergangenen Jahren 4.300 Lehrkräfte für den Schuldienst gewonnen und die Lehrkräftebildung grundlegend reformiert werden.
„Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Schulen eine gute Zukunft haben. Mit mehr Personal, modernen Schulgebäuden und gezielter Unterstützung investieren wir nachhaltig in die Zukunft unserer Kinder. Das Startchancen-Programm ergänzt diesen Weg sinnvoll und wird dazu beitragen, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler ihr Potenzial entfalten können“, so Julitz.
