Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
21. November 2011

Lernatlas 2011 zeigt Handlungsbedarf für Mecklenburg-Vorpommern auf

Andreas Butzki: Hauptaugenmerk muss auf der Verbesserung der Berufsschulbildung liegen

Die Ergebnisse des Lernatlas 2011 der Bertelsmann-Stiftung zeigt nach Ansicht des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki, den Handlungsbedarf für Mecklenburg-Vorpommern auf:

„Leider hat auch diese Studie nachgewiesen, dass Mecklenburg-Vorpommern einen traurigen vorletzten Platz beim lebenslangen Lernen einnimmt. Besonders besorgniserregend ist dabei aus meiner Sicht die hohe Zahl der Schul- und Ausbildungsabbrecher. Hier müssen wir unbedingt gegensteuern. Aus meiner Sicht sind zwei Maßnahmen erfolgversprechend: die eine ist, die Attraktivität des Lehrerberufs zu verbessern. Dazu hat sich die Koalition aus SPD und CDU in ihrer Koalitionsvereinbarung klar und deutlich bekannt. Die zweite besteht in der konsequenten Ausgestaltung der Selbstständigen Schule, die ja in der letzten Legislaturperiode auf den Weg gebracht worden ist. Ich denke, in dieser Hinsicht haben wir die Weichen richtig gestellt. Wie alle Schulreformen braucht auch diese jetzt ihre Zeit, um Wirkung zu entfalten. Wo noch Handlungsbedarf besteht, das ist die Berufsschulbildung. Hierauf müssen wir jetzt unser Hauptaugenmerk richten. Und im Übrigen stellt die Studie aber auch fest, dass nicht alles schlecht ist in Mecklenburg-Vorpommern: bei Lesetests in der Grundschule, bei der Wahrnehmung von Kulturangeboten, beim Bücherlesen sowie beim sozialen Lernen in gesellschaftlichen Organisationen schneiden die Menschen bei uns im Land besser ab als der Bundesdurchschnitt.“

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