Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
21. Januar 2016

Mecklenburg-Vorpommern hat enorm an Wirtschaftskraft gewonnen

Mecklenburg-Vorpommern hat enorm an Wirtschaftskraft gewonnen
Breitbandausbau, Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft sowie Stärkung der Häfen wichtige Zukunftsaufgaben

Auf Einladung der SPD-Landtagsfraktion und der Unternehmerverbände Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V., Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. und Vorpommern fand am gestrigen Abend in Rostock eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „25 Jahre Wirtschaftsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern“ mit über 100 Teilnehmern statt. Besonderer Gast war Ministerpräsident Erwin Sellering, der in seinem Vortrag auf die Aufbauleistung seit 1990 zurückblickte und auf die wirtschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft einging.

„Große Einigkeit bestand darüber, dass Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen 25 Jahren gut vorangekommen ist. Vor allem hat das Land im Vergleich zu den 90er Jahren enorm an Wirtschaftskraft gewonnen. So gibt es heute eine deutlich breitere wirtschaftliche Basis, viele Unternehmen aus M-V sind mit ihren Produkten weltmarktfähig“, verdeutlichte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte, zum Abschluss der Veranstaltung.

Ministerpräsident Erwin Sellering betonte in seiner Rede den besonderen Anteil der Unternehmerinnen und Unternehmer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dieser positiven Entwicklung. Jetzt sei es für eine erfolgreiche Zukunft wichtig, die Wirtschaftskraft zu stärken, um wettbewerbsfähige und gut bezahlte Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Entscheidend dabei sei ein investitions- und wirtschaftsfreundliches Klima. Sellering benannte dazu drei Schwerpunkte für die weitere Entwicklung: den Breitbandausbau, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft sowie die Stärkung der Häfen als Industriestandorte. Zudem gelte es, die erneuerbaren Energien und die Gesundheitswirtschaft als Branchen mit großen Entwicklungspotenzialen für M-V auszubauen und die klassischen Branchen des Landes, wie den Tourismus, die Ernährungswirtschaft oder die Logistik weiter zu stärken.

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