Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
14. Oktober 2014

MV liegt nach aktueller Studie bei Ausgaben pro Studierendem im Bundesvergleich ganz vorn

Susann Wippermann: Hochschulen in MV sind zunehmend auch für Studierende aus anderen Bundesländern attraktiv

Zum Semesterstart an den Universitäten und Hochschulen des Landes in dieser Woche sowie zu einer aktuellen Ländervergleichs-Hochschulstudie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) erklärt die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Susann Wippermann:

„Ich möchte den Hochschulen des Landes gratulieren, dass es ihnen gelungen ist, die Erstsemesterzahlen für das Wintersemester 2014/15 fast überall stabil zu halten. Dies ist nur dadurch gelungen, dass unsere Hochschulen mit ihren guten Lehr- und modernen Studienbedingungen zunehmend auch Studierende aus anderen Bundesländern überzeugen können.

Mit dem Doppelhaushalt 2014/15 und der Mittelfristigen Finanzplanung bis 2020 setzt die SPD-geführte Landesregierung einen besonderen Schwerpunkt auf die weitere Verbesserung der Studienbedingungen an den Hochschulen des Landes. Allein in dieser Legislaturperiode wird der Hochschulbaukorridor um 94 Millionen auf insgesamt 400 Millionen Euro erhöht. Bis zum Jahr 2020 kommen dann noch einmal weitere 260 Millionen Euro für den Hochschulbau und die Verbesserung und Modernisierung der Studienbedingungen hinzu.

Auch im bundesweiten Vergleich stehen die Hochschulen in MV sehr gut da. Das belegt eine gerade vorgelegte Studie des Forschungsinstituts für Bildung- und Sozialökonomie (FiBS). Danach liegt Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011 bei den Ausgaben pro Studierendem mit 12.480 Euro Landes- und Bundesmitteln auf Platz 1. Selbst wenn nur die Landesmittel betrachtet werden, befindet sich MV mit 10.514 Euro je Studierenden knapp hinter Niedersachen auf Platz 2, aber immer noch deutlich vor Bundesländern wie Bayern (8.857 Euro) und Baden-Württemberg (8.629 Euro).

Diesen Weg der Förderung unserer Hochschulen werden wir entschlossen weitergehen. Sobald die Novellierung des BAFöGs durch den und erfolgt ist und die Entlastung für Mecklenburg-Vorpommern feststeht, wird sich die Koalition auf eine Verteilung der zusätzlichen Mittel verständigen."

Die Studie ist unter folgendem Link abrufbar (hier insbesondere die Seiten 27-34):

Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie

  • stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Sprecherin für Tourismuspolitik, Politische Bildung
  • Finanzausschuss; NSU-Untersuchungsausschuss