Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
13. Juli 2017

Nächtliches Blinken der Windkraftanlagen soll auf ein Minimum beschränkt werden

Anlässlich der Einbringung des Entwurfs zur Landesbauordnung erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:


„Seit 1. Januar dieses Jahres gilt bereits: Neue Windparks, die eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchlaufen müssen, werden mit einer bedarfsgerechten Befeuerung ausgerüstet. Das sind in der Regel Windparks mit 20 und mehr Anlagen. Wir wollen aber noch einen Schritt weitergehen. Das nächtliche Blinken senkt bekanntermaßen die Akzeptanz von Windkraftanlagen erheblich. Dabei ist diese dauernde Lichtemission bei uns besonders ärgerlich, weil nur wenige nächtliche Flugbewegungen in unserem Land erfolgen. Daher sollen künftig alle neuen Windparks – auch kleinere - eine bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung erhalten. Nur wenn sich ein Flugzeug oder ein Hubschrauber nähert, soll sich das Licht auf den Windkraftanlagen einschalten – sonst bleibt es dunkel. Das haben sich viele Anwohner in der Nähe von Windparks gewünscht.“

Ältere Windparks sollen ebenfalls mit Anlagen nachgerüstet werden, die das nächtliche Blinken auf ein Minimum reduzieren, so Albrecht. Da diese Anlagen allerdings rund 100.000 Euro kosten müsse dafür ein Fonds eingerichtet werden, da alte Anlagen Bestandsschutz hätten. Nach und nach werde das Blinken in der Nacht aber verschwinden, äußert sich Albrecht zuversichtlich.
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