Heute eröffnen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Innenminister Christian Pegel die neue Polizeistation am Marienplatz in Schwerin. Der Landtag hatte die nötigen Mittel durch den Beschluss des Doppelhaushalts Ende vergangenen Jahres bereitgestellt. Die SPD-Fraktion begrüßt die Eröffnung der Station durch die Landesregierung deutlich:
„Die neue Polizeistation am Marienplatz ist ein starkes Signal für mehr Sicherheit in unserer Innenstadt. Die Polizei ist künftig wieder dauerhaft dort präsent, wo viele Menschen unterwegs sind – sichtbar, ansprechbar und schnell erreichbar. Das stärkt das Sicherheitsgefühl in der Stadt und schafft einen zentralen Ansprechpunkt für Bürgerinnen und Bürger“, erklärt die Schweriner SPD-Landtagsabgeordnete, Mandy Pfeifer.
Bereits in den vergangenen Monaten wurde die Sichtbarkeit der Polizei in der Schweriner Innenstadt spürbar erhöht. Beim vergangenen Weihnachtsmarkt waren deutlich mehr Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Zudem war die Polizei während der Übergangszeit mit einem Container direkt auf dem Marienplatz präsent. Mit der neuen festen Polizeistation in der Marienplatz-Galerie wird diese Präsenz nun dauerhaft verankert.
Nicht nur auf dem Marienplatz in Schwerin, sondern auch an vielen anderen Standorten in MV sollen neue Gebäude für die Polizei gebaut werden. Dafür investiert das Land mehr als 100 Millionen Euro. So sollen sieben Polizeireviere in Gadebusch, Ueckermünde, Bad Doberan, Sassnitz, Friedland, Waren und Güstrow entstehen. Und auch beim Polizeizentrum in Neubrandenburg hat das Land in den vergangenen Jahren kräftig in den Neubau investiert.
„Wir investieren massiv in die Sicherheit unseres Landes. Mit neuen Polizeirevieren, Polizeihubschraubern und guten Rahmenbedingungen sorgen wir dafür, dass die Polizei die Menschen im Land schnell, sichtbar und verlässlich für die Menschen da sein kann“, ergänzt Ralf Mucha, blaulichtpolitischer Sprecher, und hebt in diesem Zusammenhang die jüngst beschlossenen Regelungen im Sicherheits- und Ordnungsgesetz hervor.
Dort wurde unter anderem beschlossen, eine Standortdatenlokalisierung einzuführen. „Was für die Feuerwehr bereits gilt, haben wir nun auch für die Polizei eingeführt. Im Einsatz zählt oft jede Sekunde. Wer die 110 ruft, aber seinen Standort nicht kennt, soll künftig trotzdem schnell Hilfe erhalten.“ Ebenfalls beschlossen wurde, dass die Ortung von vermissten, hilflosen oder suizidgefährdeten Personen künftig unmittelbar durch die Polizei angeordnet werden kann – ohne Zeitverlust durch richterliche Zustimmung.
