Heute hat Gesundheitsministerin Stefanie Drese in der Landespressekonferenz den neuen Pflegeplan des Landes vorgestellt. Die SPD-Fraktion MV begrüßt diesen ausdrücklich.
„Mit dem Landespflegeplan liegt eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Grundlage vor, um die pflegerische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Das ist ein wichtiger Schritt für unser Land. Denn wir wissen: Die Zahl älterer Menschen wird weiter steigen und damit auch der Bedarf an Unterstützung, Pflege und Beratung“, erklärt Christine Klingohr, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
Der Landespflegeplan analysiert die demografische Entwicklung, die bestehende Pflegeinfrastruktur, den künftigen Personalbedarf sowie die Herausforderungen bei der Versorgung von Menschen mit Demenz. Gleichzeitig zeigt er konkrete Handlungsoptionen auf, um die Pflegeversorgung vor Ort bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
„Besonders wichtig ist, dass der Landespflegeplan nicht nur Herausforderungen beschreibt, sondern konkrete Empfehlungen für die Zukunft gibt. Vor allem die langfristige Sicherung von Fachkräften in der Pflege ist entscheidend“, so Klingohr.
Die SPD-Fraktion verweist in diesem Zusammenhang auf das bereits vom Landtag beschlossene Landesprogramm Pflege. Mit dem Programm wurden zusätzliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die pflegerische Versorgung zu stärken und Fachkräfte mittels innovativer Modellprojekten verstärkt zu gewinnen.
„Als SPD-Fraktion haben wir mit dem Landesprogramm Pflege die Weichen gestellt, um den Herausforderungen des demografischen Wandels aktiv zu begegnen. Wir bauen nicht nur die dringend benötigte Kurzzeitpflege weiter aus, sondern investieren in Projekte zur Gewinnung von Fachkräften und zur Modernisierung der Bedingungen in der Pflege. Der nun vorgelegte Landespflegeplan bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Pflegepolitik bedeutet für uns, Versorgungssicherheit zu schaffen, Fachkräfte zu stärken und pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.“
