Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
02. März 2016

Prora darf nicht zu einem Wohn- und Ferienpark mutieren

Ingulf Donig: Block V muss für historisch-politische Bildung erhalten bleiben

Zur heutigen Beratung im Bildungsausschuss über die künftige Ausrichtung der historisch-politischen Bildung am Standort Prora erklärt der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ingulf Donig:

„Die gegenwärtige Entwicklung ist unbefriedigend. Prora darf nicht zu einem reinen Wohn- und Ferienpark mutieren, der die Geschichte des Ortes völlig ausblendet. Die Verkaufsabsichten des Landkreises Vorpommern-Rügen als Besitzer von Block V sind vor diesem Hintergrund kontraproduktiv und nicht hinnehmbar.

Deshalb wird sich auf Vorschlag der SPD der Bildungsausschuss am 4. Mai ein Bild vor Ort machen. Alle Akteure müssen jetzt schleunigst an einem Tisch, um die zukünftige Ausrichtung der historisch-politischen Bildung an einem so bedeutenden und belasteten Standort wie Prora zu besprechen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Die bisherigen Alleingänge müssen beendet und die Ideen zusammengeführt werden. Für die SPD steht dabei fest, Block V als Ort der historisch-politischen Bildung zu erhalten.“