Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
11. Dezember 2013

Ausdehnung der Sommerferien muss fair zwischen allen Bundesländern vereinbart werden

Andreas Butzki: Gemeinsames Abitur setzt langfristig einheitliche Prüfungstermine voraus

Zur Initiative von Wirtschaftsminister Harry Glawe, die Sommerferien besser zu entzerren und über 90 Tage zu verteilen, erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki:

„Die mit der Entzerrung verbundenen Ziele wie weniger Staus oder eine längere touristische Hauptsaison unterstützt meine Fraktion. Allerdings dringen wir auf die Gleichbehandlung aller Bundesländer bei der Festsetzung der jeweiligen Sommerferien. Es kann nicht sein, dass 14 Bundesländer jährlich rotierende Ferientermine haben, während Bayern und Baden-Württemberg weiterhin zu festen Zeiten ihre Sommerfrische genießen dürfen.

Der Plan kann nur aufgehen, wenn es eine einvernehmliche und faire Verständigung zwischen allen Bundesländern gibt.

Aus bildungspolitischer Sicht ist dabei besonders wichtig, dass Länder wie Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Sachsen zusammen Ferien haben, da diese ein gemeinsames Abitur anstreben. Ein gemeinsames und vergleichbares Abitur setzt nicht nur einheitliche Prüfungsanforderungen und Bildungsstandards voraus, sondern langfristig auch einheitliche Prüfungsaufgaben und -termine. Diese Entwicklung darf durch die Ausweitung der Sommerferien nicht konterkariert werden."

 

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