SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Bei ihrer Winterklausur in Güstrow hat sich die SPD-Landtagsfraktion heute mit dem Thema Energiesicherheit in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt. Gemeinsam mit Laura Philipps und Alexander Sewohl von 50Hertz, Christian Wößner von der E.DIS und Thomas Murche von der WEMAG wurden die aktuellen Herausforderungen in diesem Bereich diskutiert. Hierzu erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Falko Beitz:

„Das Gespräch mit den Netzbetreibern hat mich bestärkt, dass wir in Punkto Sicherheit der Stromnetze in Mecklenburg-Vorpommern in guten Händen sind und die Zusammenarbeit beim Thema Netzsicherheit zwischen Netzbetreibern untereinander und mit unseren Sicherheitsbehörden gut funktioniert.“

Beitz weiter: „Die Netzbetreiber stehen vor zwei Herausforderungen – die erneuerbaren Energien für eine erfolgreiche Energiewende auch zukünftig gut ins Netz zu bringen, idealerweise für die Nutzung in der Region zur Schaffung von Wertschöpfung. Und natürlich auch unsere Netze sicher zu halten und für technische Defekte ebenso wie Anschläge auf die Netzinfrastruktur – digital wie analog – gewappnet zu sein. Hier sind wir auch in der Politik gefordert, die notwendigen finanziellen Spielräume für diese Sicherung zu gewährleisten.“

Auch die Bundespolitik wurde diskutiert. Hierzu Falko Beitz: „Wir werden vor allem beim kommenden Kraftwerkssicherungsgesetz auf Bundesebene Druck machen müssen, dass nicht alle Kraftwerke in den Süden gehen, sondern gute und etablierte Standorte wie Lubmin ebenso die Chance haben, zum Zug zu kommen. Das stärkt am Ende auch unsere Versorgungssicherheit.“

Neben Fragen der Resilienz der Stromnetze ging es bei der Klausur auch um das Thema Bezahlbarkeit von Energie. Die SPD-Fraktion möchte hier eine stärkere Zusammenarbeit im Ostseeraum anregen und erarbeitet einen Antrag zur Hansa-Power-Bridge nach Schweden.

„Die Wirtschaft und die Bevölkerung in MV wollen eine stabile und bezahlbare Energieversorgung – und genau daran arbeiten wir. Die Verbindung nach Schweden, die bereits fertig geplant ist, würde dazu beitragen, unsere Versorgungssicherheit im Stromnetz zu stärken“, so Falko Beitz abschließend.

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