Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
05. April 2017

Gemeinsame Fischereipolitik schützt Dorschbestände

Anlässlich der Debatte um die Fangbegrenzung für Dorsch, verteidigt der fischereipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki die gemeinsame europäische Fischereipolitik.


„Bei der Dorschfischerei in der Ostsee erlebt man derzeit die Folgen der Überfischung der letzten Jahre. Es fehlen große, ältere Dorsche, die besonders viel Nachwuchs produzieren sowie der Nachwuchsjahrgang 2015, der so schwach ist, dass es fast vollständig ausfällt. Vor dem Jahr 2016 hat man es vermieden, eine entscheidende Kürzung der Fangquote vorzunehmen. Zu hohe Fangmengen haben sich negativ auf die Fischbestände ausgewirkt und in eine Sackgasse geführt. Würde man erneut den wissenschaftlichen Empfehlungen nicht folgen, besteht die Gefahr eines Totalausfalls.“

Die für dieses Jahr geltenden Regelungen seien in einer EU-Verordnung festgelegt, so Butzki weiter. Ende Mai werde die neue Quote bekanntgegeben. Experten rechnen mit einer Erhöhung. Das geltende europäische Recht könne jedoch nicht durch einen Mitgliedsstaat einseitig aufgehoben werden.
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