Der Vergabemindestlohn steigt weiter. Nachdem er im Mai 2025 auf 13,98 erhöht wurde, steigt er nun erneut und liegt künftig bei 14,68. Zu der Erhöhung erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christian Winter:
„Die Anhebung des Vergabemindestlohns ist eine gute Nachricht für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in MV. Unternehmen, die öffentliche Aufträge erteilt bekommen wollen, müssen ihren Mitarbeitern künftig mindestens 14,68 Euro in der Stunde bezahlen. Gerade in Zeiten hoher Sprit- und Lebensmittelpreise ist es wichtig, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von ihrer Arbeit vernünftig leben können.“
Die regelmäßige Erhöhung des Vergabemindestlohns wurde durch das Tariftreue- und Vergabegesetz in MV ermöglicht. Ursprünglich lag er im Jahr 2018 bei 9,54 Euro. In 2024 wurde der Vergabemindestlohn auf 13,50 € angehoben und seitdem steigt er indexiert an den monatlichen Tariflöhnen. Steigen die Verdienste, steigt auch der Vergabemindestlohn. Diesen Mechanismus hat die MV-Koalition festgelegt.
Winter betont, wie wichtig gute Löhne und Tarifbindung gerade in Zeiten steigender Preise sind.
„Seit Wochen müssen Verbraucherinnen und Verbraucher mit ansehen, wie die Preise an den Zapfsäulen durch die Decke gehen. Gleichzeitig steigen die Löhne nur ganz langsam. Deswegen sind das Tariftreuegesetz und der Vergabemindestlohn wichtig für viele Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern. Denn gute Arbeit verdient gute Löhne.“
