Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
06. November 2013

Lehramtsabschlüsse aus anderen Bundesländern und nach DDR-Recht werden anerkannt

Andreas Butzki: Änderung des Lehrerbildungsgesetzes ist überfällig

Der Bildungsausschuss des Landtages hat heute eine Öffentliche Anhörung zur Änderung des Gesetzes über die Lehrerbildung in M-V durchgeführt. Hierzu erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki:

„Ich finde es bedauerlich, dass von den neun eingeladenen Experten nur drei erschienen sind, obwohl mit dem Gesetzentwurf endlich klare und verbindliche Regelungen für die Erlangung einer Lehramtsbefähigung und die Qualifizierung der Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger geschaffen werden.

Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass durch die geplante Gesetzesänderung die Lehramtsabschlüsse aus den anderen Bundesländern und die Lehrerausbildung nach dem DDR-Recht anerkannt werden. Diese Lehrkräfte werden damit künftig endlich genauso bezahlt wie ihre Kolleginnen und Kollegen.

Beim Thema Seiteneinsteiger verstehe ich die Aufregung der Opposition nicht. Viele von ihnen leisten gute Arbeit. Daher werden wir uns für diese Männer und Frauen einsetzen, etwa durch bessere Qualifikationen und die Möglichkeit, eine Lehrbefähigung im Wege der Bewährung zu erwerben. Wichtig ist, dass über die Einstellung der Seiteneinsteiger die Schule vor Ort entscheidet. Die Schulleitungen erhalten damit größeres Gewicht. Zudem wird die Fort- und Weiterbildung der Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger von Landesseite mit zusätzlichen Mitteln im Rahmen der Bildungsoffensive verbessert.“

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