SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Auch in diesem Jahr hat die SPD Fraktion im Rahmen des Tages des offenen Schlosses einen Bürgerdialog mit der Abgeordneten Manuela Schwesig durchgeführt. Zahlreiche Besucherin und Besucher nutzen die Gelegenheit, mit ihr ins Gespräch zu kommen und ihr Fragen zu stellen.

„Politik darf nicht nur über die Menschen sprechen – sie muss vor allem mit den Menschen sprechen. Bürgergespräche sind für mich daher unverzichtbar. Sie geben die Möglichkeit, zuzuhören, Sorgen und Erwartungen direkt aufzunehmen und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Dafür bietet der Tag des offenen Schlosses, den idealen Rahmen“, sagt Schwesig im Anschluss an den Dialog.

Thematisiert wurde unter anderem die Energiewende. Fragen wurden beispielsweise zum Windkraftausbau gestellt. 

„Wir produzieren jetzt schon mehr Energie als wir verbrauchen. Das ist gut und sorgt für bezahlbare Energie. Ich sage aber auch klar: Die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Deswegen setzen wir uns für einen geordneten Ausbau mit klaren Abstandsregelungen. Gleichzeitig setzen wir auf eine finanzielle Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger an den erneuerbaren Energien vor Ort“, betont Schwesig. 

Zudem wurden die Kita-Beitragsfreiheit sowie die jüngste Entscheidung, die Kita-Gruppen zu verkleinern, besprochen. 

„Früher mussten die Eltern 300 Euro pro Kind im Monat bezahlen für die Betreuung. Das haben wir abgeschafft. Es reden alle immer von mehr Netto vom Brutto, wir haben es gemacht“, sagt Schwesig. 

Klar sei aber auch: „Wir wollen nicht nur eine beitragsfreie Betreuung, sondern auch eine hochqualitative. Wir haben einen tollen Betreuungsumfang, gute ausbildete Erzieherinnen und Erzieher. Und jetzt verkleinern wir die Gruppen weiter, für eine noch bessere Betreuung.“ 

Eine weitere Frage wurde zum Thema Jugendbeteiligung gestellt. „Wir wollen, dass Jugendliche sich stärker in die Politik einmischen können. Da haben wir einen Schwerpunkt gelegt. Wir haben das Wahlalter auf 16 reduziert. Wir haben die Enquete-Kommission "Jugend in MV" eingesetzt. Und wir haben ganz vielen Maßnahmen dafür gesorgt, dass Jugendliche ein stärkeres Recht auf Mitbestimmung bekommen“, führt Schwesig aus.

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