Zum heutigen internationalen ME/CFS-Tag fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Christine Klingohr, mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit und eine stärkere Verankerung des Themas in der Mitte der Gesellschaft. Der internationale Aktionstag am 12. Mai macht weltweit auf die schwere neuroimmunologische Erkrankung ME/CFS aufmerksam, von dem hunderttausende Menschen in Deutschland betroffen sind – viele von ihnen schwer oder schwerst erkrankt.
„ME/CFS ist für viele Betroffene eine unsichtbare Krankheit mit dramatischen Folgen. Menschen verlieren von heute auf morgen ihr bisheriges Leben, viele können ihre Wohnung oder sogar ihr Bett kaum noch verlassen. Für uns ist klar: Wir sehen euch, wir hören euch und wir stehen laut an eurer Seite. Dieses Thema gehört in die Mitte unserer Gesellschaft – nicht an ihren Rand“, erklärt Klingohr.
Der internationale ME/CFS-Tag wird seit den 1990er-Jahren am 12. Mai begangen und soll auf die oftmals prekäre Situation der Betroffenen aufmerksam machen.
„In den vergangenen Jahren ist einiges passiert – auch bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Aber wir sind noch lange nicht da, wo wir sein müssen. Es fehlt weiterhin an Wissen und an Behandlungsmöglichkeiten“, so Klingohr weiter.
Seit 2024 organisiert die SPD-Fraktion daher gemeinsam mit der Linksfraktion und der Patienteninitiative NichtGenesen regelmäßige Fachtage zu Long Covid, Post Covid, ME/CFS und Post-Vac. Ziel ist es, Betroffene, Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaft sowie Politik zusammenzubringen, Wissen zu bündeln und die Versorgungssituation in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu verbessern.
„Unsere Fachtage ermöglichen seit Jahren den so wichtigen Wissensaustausch. Diesen Weg wollen wir weitergehen. Es ist unser Ziel, auch in der kommenden Legislatur weiter entsprechende Fachtage auszurichten“, betont Klingohr.
