Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
03. Juli 2014

Normalität symbolisch zum Ausdruck bringen

Martina Tegtmeier: Widerspruch zwischen Lebenswirklichkeit und Rechtslage klären

Zur heutigen Debatte im Landtag zum Hissen von Regenbogenfahnen in Mecklenburg-Vorpommern erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Martina Tegtmeier:

„Es sollte mittlerweile selbstverständlich sein, dass Schwule und Lesben sowie alle Menschen, deren sexuelle Orientierung und Identität nicht dem ‚Mainstream' entsprechen ein ganz normaler Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Ebenso selbstverständlich sollte es sein, eine Flagge, die diese Normalität symbolisch zum Ausdruck bringt, auch offiziell in unserem Land hissen zu dürfen.

Das Bild, dass das durchaus berechtigte Interesse am Durchsetzen der geltenden Rechtslage nach außen gibt, ist ein Bild, dass unserem Anspruch an ein weltoffenes und tolerantes Mecklenburg-Vorpommern nicht gerecht wird. Wir haben hier einen Widerspruch zwischen gelebter Lebenswirklichkeit und gültiger Rechtslage. Es wäre wünschenswert, wenn man für diesen Widerspruch bis zum kommenden Jahr eine für alle Seiten befriedigende Lösung vorlegen kann."

Themen: #Gleichstellung
  • stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Sprecherin für Innenpolitik, Kommunalpolitik, Gleichstellungspolitik
  • Innen- und Europaausschuss, Sozialausschuss