Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
25. Oktober 2013

Rahmenbedingungen für mehr barrierearmen Wohnraum und intaktes Wohnumfeld schaffen

Rainer Albrecht: Demografischer Wandel erfordert seniorengerechte Wohnungspolitik

In der heutigen Sitzung der Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg – Vorpommern“ stellte Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KdA) ihren Teil des Gutachtens zum Thema „Wohnen im Alter“ vor. Auf Grundlage einer Untersuchung der Wohnbedingungen Älterer im Land und der Analyse derzeitiger Rahmenbedingungen empfiehlt sie darin wohnungspolitische Maßnahmen. Hierzu erklärt Rainer Albrecht, baupolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied in der Enquete-Kommission:

„Mit dem Gutachten, das gemeinsam vom KdA und der Hochschule Neubrandenburg erstellt wurde, haben wir eine gute Basis für die weitere Arbeit in der Enquete-Kommission. Die Herausforderungen liegen jetzt auf dem Tisch, aber es zeichnen sich auch erste Lösungsansätze ab. In den kommenden Sitzungen werden wir im Rahmen einer Anhörung zunächst noch die Meinung von Experten und Praktikern zu dem Gutachten einholen, um dann dem Landtag – möglichst im Konsens – konkrete Maßnahmen für eine seniorengerechte Wohnungspolitik zu empfehlen.

Anspruch der SPD-Fraktion ist es, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass der wachsenden Gruppe älterer Menschen in M-V mehr barrierearmer Wohnraum und eine dazu passende Infrastruktur im Wohnumfeld zur Verfügung stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle beteiligten Akteure bei den Wohnungsunternehmen, in den Kommunen und Beratungsstellen, in Bund und Land an einem Strang ziehen.“

Hintergrund:

Die Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“ wurde vom Landtag eingesetzt, um politische Maßnahmen zur Anpassung an die älter werdende Gesellschaft zu empfehlen. Sie setzt sich aus elf Mitgliedern des Landtages und zehn externen Fachleuten zusammen und tagt öffentlich. In den sechs Themenfeldern „Wohnen im Alter“, „Alter und Gesundheit/Pflege“, „Mobilität im Alter“, „Bildung/Arbeit“, „Bürgerschaftliches Engagement/Gesellschaftliche Teilhabe“ und „Infrastruktur“ erarbeitet die Kommission auf Grundlage von wissenschaftlichen Gutachten und im Dialog mit den zuständigen Ministerien und Experten aus der Praxis Vorschläge für eine zukunftsfeste Seniorenpolitik.

  • Vorsitzender des Energieausschusses
  • Sprecher für Bau und Landesentwicklung
  • Wirtschaftsausschuss, Energieausschuss