Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
18. September 2014

Schulen brauchen eigenes Profil und Kontinuität für ihre Arbeit

Andreas Butzki: Forderungen der Linksfraktion führen zur Unruhe an den Schulen

Zu Forderungen der Linksfraktion, die Entwicklung der Schulen über einheitliche Rechtsvorschriften bis ins kleinste Detail regeln zu wollen, erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki:

„Unsere Schulen im Land brauchen vor allem Kontinuität und Freiräume für eine stete Weiterentwicklung. Die Forderungen der Linksfraktion wie etwa nach Abschaffung der Kontingentstundentafel konterkarieren diese Ziele. Damit würde den Schulen jeder Spielraum genommen, sich ein eigenes Profil zu erarbeiten.

So würde das Zurücknehmen der Freiräume der Kontingentstundentafel dazu führen, dass man jetzt eine Reform kippt, die man vor kurzem erst eingeführt hat, ohne abzuwarten, wie sie wirkt. Damit würden wir die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitungen vor dem Kopf stoßen, die viel Kraft und Engagement in die Profilentwicklung ihrer Schulen gesteckt haben. Das führt zu Unverständnis.

Eine sinnvolle Vereinheitlichung sind die gerade in Kraft getretene Leistungsbewertungsverordnung oder die geplante Zusammenführung der Mittlere-Reife-Verordnungen zum Schuljahr 2015/ 16 durch den Bildungsminister. Wichtig ist dabei die Entscheidung des Bildungsministers, dass die Änderungen grundsätzlich nur zum nächsten Schuljahr in Kraft treten. So gewährleisten wir für die Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie Schulleitungen die notwendige Kontinuität."

Themen: #Bildung #Schulen
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